Listicle

10 Tipps, wie Du den Rest des Teil-Lockdowns gut rumbringst

Carolin Johannsen

So wenig wie möglich Freunde treffen, kein Kino und keine langen Tanznächte. Der Teil-Lockdown im November klingt ziemlich bescheiden. Wir haben einige Tipps, wie Du das beste daraus machen kannst.

1. Plätzchen backen

Mal ehrlich: der Bananenbrot-Trend ist doch inzwischen wirklich vorbei. Wie wäre es aber stattdessen mit Plätzchen? Das geht, auch wenn noch keine offizielle Vorweihnachtszeit ist. Meine Favoriten: Espresso-Kekse, Schoko-Cookies und Erdnuss-Plätzchen.

2. Etwas basteln

Handarbeit generell ist etwas, das sich lohnt, zu lernen. Ob Stricken, Häkeln, Origami falten oder Mandalas malen – es ist nicht nur meditativ, sich kreativ zu beschäftigen, man hat danach sogar ein selbstgemachtes Produkt in der Hand. Es gibt tausende Youtube-Videos zum Lernen.

3. Eine Glücksliste machen

Die Zeit scheint so endlos, dass du keine Idee hast, wie du sie überstehen sollst? Dann versuche, dich von einem Glücksmoment zum nächsten zu arbeiten. Überleg dir, was dich motiviert, was dir Freude macht, was dir guttut. Entweder du schreibst das Ganze wie hier als Listicle auf, oder du überlegst jeden Abend, was dich an dem jeweiligen Tag glücklich gemacht hat. So schläfst du mit einer guten Erinnerung ein und merkst, dass dieser November-Teil-Lockdown doch nicht so schlimm ist.

4. Yoga machen

Wer braucht schon einen Bikinibody im Winter? Was im Frühjahr Homeworkouts waren, sind jetzt Youtube-Yogakurse. Ob man mit Atemtechniken entspannen oder komplizierte Verrenkungen lernen möchte – im Internet wird jeder fündig. Und ein wenig Entspannung hat noch niemandem geschadet. Übrigens: Insbesondere für alle, die gerade durch Online-Uni oder Homeoffice viel am Schreibtisch sitzen, ist Yoga besonders gut. Meine Empfehlung: die Videos von Mady Morrisson.

5. Spaziergang im Schmuddelwetter

Natürlich kostet es erstmal ein wenig Überwindung, bei schlechtem Wetter rauszugehen. Das Gefühl, dann aber wieder nach Hause zu kommen, die durchweichte Regenjacke auszuziehen und sich erstmal einen heißen Tee zu kochen, ist doch wunderbar. Und wenn man am Fenster sitzt und nach draußen schaut, kann man schon ein wenig stolz auf sich selbst sein.

6. Ein Fußbad nehmen

Ja, mein voller Ernst! Ich selbst war auch lange Zeit kein Fan von Fußbädern, aber wer sich erstmal daran gewöhnt hat, will nicht mehr darauf verzichten! Fußbäder sind super gesund, denn man entspannt, das warme Wasser wirkt krampflösend, die Haut wird besser durchblutet und der Blutdruck gesenkt. Nebenbei kann man übrigens auch wunderbar Serien schauen – und man verbraucht weniger Wasser als beim Baden.

7. Mal wieder ein Buch lesen

Dieser Vorsatz wird wohl kaum Überwindung kosten. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich eine halbe Stunde hinzusetzen, eingekuschelt in eine warme Decke und ein spannendes Buch zu lesen? Dazu eine Tasse Tee und die Zeit vergeht wie im Flug! Ich lese übrigens gerade mal wieder "Der Schwarm" von Frank Schätzing.

8. Aufräumen

Insbesondere jetzt, wo man zwangsläufig mehr Zeit drinnen verbringt, fällt Unordnung noch mehr auf. Probier’ deswegen doch mal aus, ein wenig aufzuräumen und auszumisten. Deine Kleidung kannst du dann zum Beispiel spenden oder Second-Hand weiterverkaufen. Für alle, die Gefallen am Aufräumen gefunden haben, kann ich die Marie-Kondo-Technik empfehlen: nur das, was Freude bereitet, darf bleiben. So wird man schnell all die Dinge los, die man eigentlich gar nicht mehr mag und braucht.

9. Vegan ausprobieren

Vegane Ernährung wird in den letzten Jahren immer beliebter. Jetzt, wo ihr viel mehr Zeit zuhause verbringt, ist es auch viel einfacher, für sich selber frisch zu kochen. Da ist es auch nicht schwer, tierische Produkte wegzulassen, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Ich bin schon seit einigen Jahren vegan und koche gerne und viel. Für Einsteiger kann ich die Veganuary-Challenge oder Challenge 22 empfehlen und meine Lieblings-Youtuber sind "Vegan ist ungesund."

10. Schreib einen Brief oder eine Postkarte

Warum schickt man eigentlich nur Postkarten, wenn man im Urlaub ist? Mach doch einem lieben Freund oder einer lieben Freundin eine Freude und schreib ihnen einen Brief oder eine Postkarte. So ganz altmodisch mit der Hand auf Papier.