Abendgang

10 Gründe, warum Du abends spazieren gehen solltest

Carolin Johannsen

Nachts ist es friedlich. Nachts ist Freiburg eine andere Stadt. fudder-Autorin Carolin Johannsen genießt solche Spaziergänge im abendlichen Freiburg. Sie nennt 10 Gründe, warum es sich lohnt, abends rauszugehen.

Es ist dunkel und still. Straßenlaternen und Leuchtreklame erhellen die Nacht, ansonsten herrscht Dunkelheit. In Freiburg ist es nachts sehr friedlich – ein guter Grund, sich abends nochmal vor die Wohnungstür zu begeben und die Stadt aus ganz anderen Augen zu sehen. fudder-Autorin Carolin Johannsen genießt es sehr, im nächtlichen Freiburg spazieren zu gehen. Es ist eine ganz andere Art, die Stadt wahrzunehmen. Sie hat zehn Gründe gesammelt, warum auch ihr nachts spazieren gehen solltet.

1. Nie ist es in der Stadt so still wie nachts

Kein Straßenlärm, keine Fahrradklingeln, kaum andere Menschen – wenn du nachts spazieren gehst, wirst du eine Ruhe in der Stadt erleben, die du so nur selten erleben kannst.

2. Man wird mutiger

Es kostet schon ein wenig Überwindung, nachts in der Dunkelheit alleine nach draußen zu gehen. Aber wenn du es ein paarmal gemacht hast, merkst du, dass es immer leichter fällt, weil du mutiger wirst.
Bevor Du nachts spazieren gehst, ein paar Tipps:

  • Hab immer ein Handy dabei, damit du im Notfall Hilfe rufen kannst
  • Geh am besten nicht durch unbeleuchtete Straßen, Waldwege oder kleine Gassen
  • Meide die Wege, auf denen du dich auch tagsüber nicht ganz wohlfühlst
  • Wenn du regelmäßig nachts spazieren gehst, variiere deine Routen – geh nie zweimal nacheinander dieselbe Runde
  • Probiere nachts nichts Neues aus, es macht keinen Spaß, sich im Dunkeln zu verlaufen
  • Frag deine Partnerin oder deinen Partner oder Mitbewohnerin oder Mitbewohner, ob sie dir Gesellschaft leisten wollen

3. Es ist unglaublich entspannt

Bei einem Nachtspaziergang gibt es nichts, was stressen könnte. Keine Uni, kein Job, keine Bahn, die wartet. Wenn man das Handy auf stumm stellt und dann einfach nur die Umgebung wahrnimmt, verlangsamt man auch das Gedankenkarussell im Kopf.

4. Danach schläft man besser

Durch die frische Luft und die Bewegung wird der Körper vor dem Schlafengehen noch ein wenig ausgelastet, es werden Glückshormone ausgeschüttet und die Bewegung hilft beim Stressabbau. Dadurch fällt man schneller in einen erholsamen Schlaf.

5. Man kann den Tag verarbeiten

Wenn es von außen kaum Ablenkung gibt, landet man zwangsläufig schnell bei den eigenen Gedanken. Der Nachtspaziergang ist so eine gute Gelegenheit, um den Tag zu reflektieren und ein wenig runter zu kommen.

6. Das nächtliche Stadtleben ist unglaublich spannend

Die graue, flauschige Katze von der nächsten Straßenecke erkennt mich inzwischen, wenn ich ihr nachts begegne. Tagsüber wäre das bestimmt nicht so. Wusstet ihr außerdem, dass man sogar in der Stadt Fledermäuse beobachten kann, wenn man Glück hat?

7. Man ist eine zeitlang komplett alleine

Wann passiert das schon, dass man einmal wirklich einsam ist. Das ist vielleicht nichts für jeden, aber es tut sehr gut, manchmal einfach Zeit für sich zu haben.

8. Es fühlt sich an, als sei man der einzige Mensch auf der Welt

Wenn wirklich gar nichts los ist und man ganz alleine sogar auf der Straße gehen könnte, hat es ein wenig von Endzeit-Film, nachts spazieren zu gehen. Ein Feeling, das man definitiv einmal ausprobiert haben sollte.

9. Man muss sich (fast) keine Gedanken um Corona machen

Aufgrund der Uhrzeit ist es relativ unwahrscheinlich mit Abstandsvorschriften und Maskenpflicht konfrontiert zu werden. Nachts fühlt sich so ein Spaziergang dann fast wie vor der Pandemie an.

10. Frische Luft stärkt das Immunsystem

Wer sich mit Schal und Mütze warm einpackt, muss auch im Herbst und Winter beim nächtlichen Spaziergang nicht fürchten, sich zu erkälten. Im Gegenteil: die frische Luft ist gut für die Schleimhäute, die gegen Viren und Bakterien schützen. Wenn ihr dann zuhause eine Tasse heißen Tee trinkt, müsst ihr keine Angst vor einer Erkältung haben.