Zwei nächtliche Raubüberfälle in der Wiehre

Joachim Röderer

In der Nacht zum Sonntag hat es binnen kurzer Zeit in der Hildastraße und in der Dreikönigstraße zwei Raubüberfälle gegeben. Opfer waren zwei Jugendliche, von den Tätern fehlt bislang jede Spur.



Der erste Zwischenfall hat sich am frühen Sonntagmorgen um 0.45 Uhr in der Dreikönigstraße ereignet. Dort wurde ein 16-jähriger Jugendlicher von zwei jungen Männern angesprochen und nach Zigaretten gefragt. Die Beiden verfolgten den Jugendlichen ein Stück, hielten ihn schließlich fest und entwendeten seine Umhängetasche (dunkelblau mit weißer Aufschrift PAN AM).


In der Tasche befanden sich Lautsprecher, Kopfhörer und diverse Zeitschriften. Zusätzlich entnahmen sie aus seiner Geldbörse einen geringen Bargeldbetrag. Anschließend entfernten sich die Täter in Richtung Zasiusstraße stadtauswärts.

Die Täter sollen 18 bis 20 Jahre alt, 180 bis 190 Zentimeter groß sei. Sie sind schlank, tragen kurze Haare, haben laut Polizei einen leichten ausländischer Akzent und einen südländischen Hautton. Ein Täter trug eine helle beige Jacke. Der andere Mann hatte dunkle Haare und trug ein dunkles Basecap und eine dunkle Jacke.

Um 3.09 Uhr folgte dann der nächste Überfall, dieses Mal an der Kreuzung von Hildastraße und Talstraße. Ein 17-jähriger Jugendlicher befand sich auf dem Nachhauseweg, als er von zwei Personen aus einer Gruppe heraus angegangen wurde. Der Jugendliche wurde zu Boden gestoßen, wo ihm eine Anzugstasche mit Smoking entwendet wurde. Die Gruppe flüchtete im Anschluss über die Hildastraße in Richtung Wiehre-Bahnhof.

Der erste Täter, Anfang 20, 180 bis 190 Zentimeter groß, schlank, kurze Haare, seitlich rasiert (Undercut), war Raucher, trug eine rote Jacke und Sonnenbrille. Er soll "Ghetto-Deutsch" gesprochen haben. Der zweite Täter, ebenfalls Anfang 20, trug eine dunkle Jacke. Die Begleitpersonen trugen vermutlich Kapuzenpullover.

Die Kriminalpolizei Freiburg sucht Zeugen und Hinweisgeber für beide Fälle. Diese werden gebeten sich unter 0761 882-5777 zu melden. Die Rufnummer ist rund um die Uhr besetzt.

[Symbolfoto: Dominic Rock]