Zwei Freiburger Kurzfilme beim 99 Fire Films Award 2014

Iris König

Bis 13 Uhr könnt ihr noch abstimmen - für die zwei Freiburger Hobby-Film-Teams, die mit ihren Kurzfilmen am "99 Fire Films"-Wettbewerb teilnehmen. Was sie mit eurer Hilfe gewinnen können: 9.999 Euro, eine Reise nach Berlin und vielleicht auch Ruhm und Ehre:



Parallel zur Berlinale findet dieses Jahr zum sechsten Mal der "99 Fire Films" Award statt. Die Teilnehmer bekommen ein Thema vorgegeben und müssen sich an folgende Vorgaben halten: Die Dauer der Kurzfilme muss 99 Sekunden betragen und in 99 Stunden fertig gestellt werden.


Aus 99 Kurzfilmen bestimmt ein Publikumsvoting die neun besten Filme, aus denen eine Jury vier Filme der folgenden Kategorien auszeichnet: Bester Film, Beste Kamera, Beste Idee und Publikumspreis. Die Preisträger werden im Rahmen einer Gala am 13. Februar im Berliner Admiralspalast ausgezeichnet, und der Sieger in der Kategorie "Bester Film" gewinnt 9.999 Euro.

Auch zwei Freiburger Filmprojekte sind von insgesamt 2115 eingereichten Filmen in die Auswahl der 99 besten gekommen. Bis 13 Uhr kann man für sie abstimmen:

"Einfach mitreißend"

"Einfach mitreißend" (Screenshot oben) lautet der Filmtitel von Johannes Heitmanns und David Försters Beitrag. Beide studieren Germanistik in Freiburg und haben schon ein wenig Erfahrung mit dem Filmemachen. David hat schon mehrere Kurzfilme gedreht, mit denen er auch schon an Filmwettbewerben teilgenommen hat. Johannes hat ein zweiwöchiges Praktikum an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg absolviert.

"Einfach mitreißend" haben sie mit einer Spiegelreflexkamera gedreht. Die Hauptrolle hat Jeremias Stein übernommen, und auch Johannes Heitmann ist vor der Kamera zu sehen. Insgesamt bestand das Team aus knapp 20 Studierenden, die bei der Produktion als Statisten, Tontechniker und Assistenten beteiligt waren.

Alle Szenen wurden in Freiburg gedreht: Die Schlägerei in der Unterführung der Uni-Bibliothek, und die Waldszene beim Waldsee. Ein Ausschnitt hat es wegen eines defekten Lichts doch nicht in den Film geschafft: In der kältesten Nacht des Jahres sprang der Hauptdarsteller Jeremias Stein in die Dreisam.  

"Fathers Day"



"Fathers Day", das ist der Kurzfilm von Sarah Kurzweil (24), Studentin an der Hochschule der Medien in Stuttgart und Christopher Nussbaumer (25), Student an der Hochschule Offenburg. Zwei Männer bekommen ein Baby und der Vater steht dem Sohn bei. Christopher Parkinson übernimmt die Rolle des Sohns, der Vater wird von John Doyle gespielt. Zusammen mit zwei Freunden haben sie ihren 99-Sekunden-Film in Stuttgart gedreht. Als Drehort dient ein leerstehendes Versicherungsgebäude. Die Connection zu Freiburg: Sarah kommt aus Freibrug und macht im Moment auch ein Praxissemester in Freiburg, studiert jedoch in Stuttgart audiovisuelle Medien.

   

Mehr dazu:

Auch ein Filmteam aus Staufen und Münstertal nimmt mit "Social Burnout" beim Wettbewerb teil: