Schlägerei

Zwei Familien prügeln sich – Freiburger Polizei muss dazwischen

bz

Der Streit schwelte wohl schon länger zwischen zwei Familien in einer Freiburger Flüchtlingsunterkunft, dann ist er eskaliert – bei einer Schlägerei mit mindestens sieben Leuten und einer Eisenstange.

Zu der Schlägerei größeren Ausmaßes in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Wiesentalstraße ist die Polizei am Freitagabend gegen 18.30 Uhr gerufen worden. Sofort fuhren mehrere Streifen des Reviers Freiburg-Süd hin.


Wie die Polizei am Montag berichtet, war ein bereits länger schwelender Streit zwischen einer syrischen und einer pakistanischen Familie in einer körperlichen Auseinandersetzung gemündet. Nach erster Erkenntnis der Beamten gerieten zunächst die Kinder aneinander, dann kamen erwachsene Verwandte dazu.

Als eine 35-jährige Frau einen zehnjährigen Jungen der anderen Familie ohrfeigte, eskalierte der Streit, berichtet die Polizei. Ein 19-Jähriger ging dazwischen, daraufhin mischte ein 32-Jähriger mit, der auch eine Eisenstange einsetzte, die beiden Männer verletzten sich. Soweit die Polizei am Freitagabend feststellen konnte, war es zu keinen größeren Verletzungen als blauen Flecken gekommen.

Als die Polizei dazu kam, waren sieben Personen an der Schlägerei beteiligt, sagte Polizeisprecherin Laura Riske. "Die konkrete Ursache des Streits ist weiterhin unklar." Ebenso, aus welchem Bereich die Eisenstange zweckentfremdet wurde, sie wurde sichergestellt.

Das Polizeirevier Freiburg-Süd hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.