Zwei Einbrecher mit DNA überführt

David Weigend

Zwei Einbrecher, die im März und April 2008 in Horben und Bollschweil aktiv gewesen sind, hat die Polizei jetzt überführen können, weil die Täter DNA-Spuren hinterließen. Einer der Einbrecher naschte während des Bruchs von einer Gurke, was ihm nun zum Verhängnis wurde.



Fall 1: Horben

Ein polizeibekannter 47-jähriger Freiburger wurde nun überführt, im April 2008 mehrere Einbrüche in Horben verübt zu haben: in das Feuerwehrhaus, in die Grundschule, in den Kindergarten und ins Gemeindehaus. Der bislang unbekannte Dieb hatte damals erheblichen Sachschaden angerichtet, als er etliche Türen, Schreibtische und Schränke aufbrach. Er erbeutete dabei nur wenige hundert Euro Bargeld.

Überführt wurde er nun, da er am Tatort ein Stück Gurke aß und Reste zurückließ. Daran haftete DNA des Einbrechers, die später ausgewertet und nun mit dem Datenbestand erfasster Tatverdächtiger abgeglichen wurde.

Fall 2: Bollschweil

Seine DNA-Spur hinterließ auch ein 18-Jähriger vor fast genau einem Jahr bei einem Einbruch in ein Sportheim in Bollschweil. Er wurde nun deswegen überführt. Ein bislang unbekannter Einbrecher war damals über Nacht gewaltsam ins Sportheim eingedrungen. Gestohlen hatte er Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten, etwas Bargeld, aber auch eine Armbanduhr, einen CD-Player, Dartpfeile und einen Gameboy.

Der Wert der Beute lag bei etwas über 1000 Euro. Der angerichtete Sachschaden war wesentlich höher, da er auch einen in der Nähe abgestellten Wohnwagen aufbrach und den darin entdeckten Feuerlöscher im Flur des Vereinsheims entleerte.

Über einen Abgleich der am Tatort entdeckten Spur mit dem bereits erfassten DNA-Datenbestand kamen die Ermittler nun auf den 18-Jährigen.