Zur Nacht des Offenen Denkmals öffnet die Uni ihre geheimnisvollsten Orte

fudder-Redaktion

Im Karzer mussten Studierende einst von der Uni Freiburg verhängte Strafen absitzen und der Hörsaal der Anatomie ist Schauplatz einiger Schauergeschichten von Medizin-Studis. Beide Orte sind Teil von Führungen zur Nacht des Offenen Denkmals.

Hast Du dich schon einmal gefragt, wer eigentlich im großen Uni-Turm des KG I wohnt? Nun ja, wohnen tut dort keiner, doch früher verbrachten Studenten dort einige Zeit. Allerdings unfreiwillig. Denn in dem Turm befindet sich der Karzer der Universität Freiburg – also das Gefängnis. Zu Zeiten als die Universität noch eine eigene Rechtsprechung hatte (lang, lang ist’s her), konnte sie Studenten nach Vergehen im Karzer schmoren lassen. Wer etwa die Kleiderordnung missachtete, kam drei Tage in den Turm. Immerhin mit guter Aussicht ...


An diesen und weitere geheimnisvolle Orte geht es am Samstag mit einer kostenlosen Führung. Zur Nacht des Offenen Denkmals öffnet auch die Uni Freiburg einige sonst verschlossene Orte. Dazu gehört etwa auch der Hörsaal der Anatomie, aus dem schon einige Medizinstudierende Schauergeschichten erzählt haben. Außerdem: Ein Rundgang durch den Peterhof, das historische Gebäude direkt neben dem KG II. Dort ist vor allem der Gewölbekeller beeindruckend.
Was: Nacht des Offenen Denkmals an der Uni
Wo: Treffpunkte je nach Ort verschieden

Wann: ab 18 Uhr
Eintritt: frei, Tickets sollten aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl vor dem Historischen Kaufhaus am Münsterplatz erworben werden.

Web: Das vollständige Programm mit allen Orten

Führungen durch den Karzer gibt es etwa um 20 und 21 Uhr.

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