Zahl der Studenten nimmt landesweit ab

Felix Herkenrath

Nicht nur die Uni Freiburg hatte im vergangenen Wintersemester weniger Studenten. Auch die anderen Hochschulen im Land verzeichneten einen Rückgang - und das erstmals seit acht Jahren. Für das Sommersemester sieht es an der Uni Freiburg aber wieder besser aus.



Nicht nur die Uni Freiburg hatte im vergangenen Wintersemester weniger Studenten als im Wintersemester zuvor. Zum ersten Mal seit acht Jahren ging nun auch die Zahl aller Studierenden an den 70 Hochschulen in Baden-Württemberg zurück, ein Rückgang um knapp 5 Prozent. Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre ist also erstmal gestoppt.


Im Gegensatz zu den Hochschulen nahm die Zahl der Studierenden an den acht Berufsakademien in Baden Württemberg um 8,4 Prozent zu, auf knapp 21 000 Personen. Nicht nur die Universitäten, sondern auch alle anderen Hochschularten waren vom Rückgang betroffen.

Am stärksten traff es die Pädagogischen Hochschulen mit einem Minus von 8 Prozent. An den Universitäten waren es durschnittlich 5,4 Prozent weniger. Am geringsten betroffen waren die Fachhochschulen (-2,9 Prozent), die Verwaltungsfachhochschulen (-1,2 Prozent) und die Kunsthochschulen (-0,5 Prozent).

Im Gegensatz zur Anzahl der Studierenden blieb die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester mit 39.180 Studenten nahezu gleich (+0,2 Prozent). Betrachtet man aber die einzelnen Hochschularten, ergibt sich ein differenziertes Bild. Während beispielsweise die Verwaltungsfachhochschulen ein deutliches Plus von 10,3 Prozent bei den Studienanfängern verzeichnen konnten, gab es bei den Pädagogischen Hochschulen 4,7 Prozent weniger Studienanfänger als noch im vorherigen Wintersemester.

Für das aktuelle Sommersemster hat die Uni Freiburg im Vergleich zum vorherigen Sommersemester einen Rückgang von 1,7 Prozent zu verzeichnen.
Somit studieren an der Uni Freiburg aktuell 19466 Studenten.

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Web: Uni Freiburg