XO Bahar: Mein Arbeitsalltag

Bahar Kizil

Im April will Bahar ihre erste Single in Eigenregie veröffentlichen. Und so ist ihr Alltag gerade bestimmt von der Arbeit eines Popstars: Fitnesstraining, Proben, Planung und Fotoshootings. Sex, Drugs & Rock'n'Roll? Fehlanzeige:

Mein Powerworking hat begonnen.

Morgens früh aufstehen. Wie eine Irre arbeiten, mich gesund ernähren und bis zum Umfallen trainieren. Arno Schmitt, mein Trainer, hat gesagt: 'Bahar, ich will keine Ausnahme!' Und daran halte ich mich. Abgesehen davon, komme ich gar nicht mehr zu meinen Mahlzeiten, da ich vom Laptop nicht wegkomme. Selbst beim Joggen nehme ich Telefongespräche an. Auch wenn es verrückt klingt: Es macht Spaß! Weil ich alles von Anfang an aufbaue und sehe, wie es wächst.


Normalerweise wache ich morgens auf und bin gut oder schlecht gelaunt, kommt auf den Traum an, den ich hatte. Doch jetzt träume ich nachts von Kleidern, Schnitten, Schritten, Sponsoren, Texten und meinem Song! Ja! Denn mein erster neuer Song steht. Der Grundstein ist gelegt, und ich baue. In einigen Wochen muss mein Häuschen fertig sein! Viel zu wenig Zeit. Denn der Tag der Show in München, wo ich zum ersten Mal meine neuen Songs performe werde, rückt immer näher.

So begann mein Samstag um 7 Uhr - wenn die meisten Clubgänger wohl torkelnd ins Bettchen fallen. So viel zu Sex, Drugs & Rock'n'Roll!!!

Bis zu meinem Shooting für fudder hatte ich nur wenige Stunden und ich musste noch einiges machen: Sport (wie von Arno angeordnet!!!) und mein Styling für das Motiv mit fudder-Fotograf Ruben organisieren. Er hatte sich eine - wie ich finde - ziemlich coole Location für die fudder-Bilder ausgesucht: Der alte Güterbahnhof war die perfekte Umgebung für unsere Idee.

Ein wenig durchgefroren ging ich noch schnell in die Stadt und alles, was ich sehe, sind Herzen! Herzen rechts, Herzen links, Herzen als Ballons, Herzen in Schoko - man kommt nicht drum herum. Der Valentinstag steht vor der Tür. Was habt ihr vor? Eigentlich ist es ja auch egal, denn es ist ein Tag wie jeder anderer auch, sagen die meisten. Aber wenn man wirklich sehr mädchenhaft und romantisch ist, möchte man es doch einmal erlebt haben. Ah ... weniger romantisch ist es, wo ich grade sitze und was ich sehe. Drei mal dürft ihr raten.

Wenn ich mal nicht auf der Bühne stehe oder ein Shooting habe, dann sitze ich zu 99 Prozent im Zug! Eigentlich müsste mich die Deutsche Bahn ja sponsern, so viel wie ich mit ihr fahre. Fliegen tu ich mir nur auf langen Strecken an, denn Freiburg hat ja keinen Flughafen. Zum Glück gibt es die wundervolle Schweiz mit dem noch wundervollerem Flughafen in Basel. Ich liebe Fliegen. Ich schlafe eh immer direkt ein und bekomme weder den Start noch die Ladung mit.

Nur die Prozedur vor dem Einsteigen in den Flieger kostet mich meine ganzen Nerven. Mein Favorit? Die Security-Kontrollen. Manchmal habe ich das Gefühl, es macht Ihnen Spaß, die Menschen zu nerven. Vor allem fällt es mir echt schwer, mich zurückzuhalten und nichts zu sagen, wenn ein Mann anfängt meine Schminktaschen aufzumachen und verzweifelt versucht, etwas Flüssiges zu finden. Den Unterschied zwischen Mascara von 'nem Lipgloss zu erkennen. Aber ich bleibe ruhig, denn sie machen ja auch nur ihren Job.

Ich drifte ziemlich vom Thema ab, das liegt wohl an meinen Kopfschmerzen. Ich glaube, ich bin erkältet. Na ja, bei -15° Celsius, in bauchfreiem Top, Lederrock und 'ner Strumpfhose, die eher zur Zierde dient, brauch ich auch nicht erwarten, dass ich gesund bleibe. Doch die Sonne schien beim Shooting so schön, da wollte ich den Termin nicht verschieben. Ausserdem werdet ihr ja jetzt jede Woche etwas von mir hören, und da wollte ich zum Start keine Bilder im dicksten Wintermantel. Da mussten der Rock und das Shirt her!

Ich hoffe, euch gefallen die Bilder und der Blog-Auftakt. Packt euch warm ein, der Winter hat erst begonnen!

XO Bahar

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[Foto: Ruben Jacob Fees]