Wok'n Go startet Franchise

Till Neumann

Im Juni 2010 öffnete der erste Wok'n Go-Imbiss in der Wiehre, knapp vier Monate später kam eine zweite Filiale am Hauptbahnhof dazu. Jetzt sollen auch andere Städte bekocht werden: Die Wok'n Go-Betreiber steigen ins Franchise-Geschäft ein.



Die Wok'n Go-Geschäftsidee soll Karriere machen. Die Betreiber René Hofmann und Emanuel Glück starten ein Franchise-Projekt. Das heißt, man kann die Geschäftsidee kaufen und unter dem gleichen Namen eigene Wok'n Go-Restaurants eröffnen. Genauso läuft das auch bei Mc Donald's, Burger King oder Subway.


Um die Idee umzusetzen, arbeiten Hofmann und Glück mit der Peckert-Gruppe aus Bonn zusammen. Die Firma ist auf Franchising spezialisiert. Die Wok'n Go-Betreiber führen bereits erste Gespräche mit möglichen Kunden. „Die neuen Lokale sollen in Universitäts-Städten ab circa 150.000 Einwohnern entstehen. Am Besten im Einzugsgebiet einer Einkaufsstraße, in Zentrumsnähe oder in der Nähe vieler Büros“, so Hofmann. Auch Lokale bei Bahnhöfen seien interessant, da Wok'n Go mit der Deutschen Bahn AG zusammenarbeitet.

Die Franchising-Idee haben die zwei Betreiber nicht aus dem Wok gezaubert. „Beim Aufbau und Erarbeiten der Konzeptionierung für Wok´n Go war dieser Schritt längerfristig angedacht und mit eingeplant gewesen“, sagt Glück. In welchen Städten genau Lokale entstehen könnten, verrät er noch nicht.

In den Wok'n Go-Restaurants kann der Kunde sein eigenes Wok-Essen zusammenstellen. Aus einer Liste von Zutaten wählt er, worauf er Lust hat. Die Köche verwenden dabei nach eigenen Angaben nur frische Zutaten ohne Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe.

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