Wochenend-Kurzfilm: Glazed and Confused

Viviane Beyer

"Ass, ass, tits, tits", singt Donut-Verkäufer Clark und putzt, alles ganz normal. Aber dann kommt der Räuber und hält Clark eine Knarre ins Gesicht.



Es ist Ladenschluss und der Donut-Verkäufer Clark (Heston Horwin) putzt singend den Laden, als er plötzlich überfallen wird. Bevor Clark in dem Mann hinter der Waffe seinen Schulfreund Neil (Jordan Mosley) erkennt, hat er den Alarm schon gedrückt. Das Unausweichliche nimmt seinen Lauf, die Cops, angelockt von Donuts, äh, dem Alarm, sind im Anmarsch. Was also tun?


Trevor Stevens gelingt es in seinem Kurzfilm "Glazed and Confused" eine schwer verdauliche Gesellschaftskritik in sechs Minuten leicht zu verpacken.

Clark, ganz eingenommen von dem heroisierten Gangsterbild, sieht in Neil einen gemachten Mann. Neil versucht Clark zu erklären, dass ihm nichts anderes übrig geblieben sei. Missverstanden von Clark und der Gesellschaft, nehmen die Situation und sein Leben den einzig möglichen Lauf.

"Glazed and Confused" hat zuletzt in der Kategorie "Best College/University film" auf dem Irvine International Film Festival 2014 gewonnen.



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[Foto: Screenshot]