Wochenend-Kurzfilm (90): Finite

Anita Reiter

In "Finite" geht um Verlust und die Tatsache, dass nichts im Leben unendlich ist. Ein chick flick oder ein guter Streifen mit wohltuender Tiefe? Schaut selbst.



Finite ist ein amerikanischer Kurzfilm mit schöner Musik, in dem es um viel Herzschmerz geht: Eine Beziehung ist zu Ende gegangen. Aus welchen Gründen, bleibt der Fantasie des Zuschauers überlassen. Vielleicht ist eine Trennung der Grund, vielleicht aber auch der Tod. Was auch immer geschehen ist, ein Mann wacht morgens auf und muss erkennen, dass die andere Seite des Doppelbetts leer ist.


Schwerfällig beginnt er seinen Tag. Ob beim Aufstehen, im Bad oder beim Strandspaziergang – in seiner Fantasie begegnet ihm seine verflossene Liebe und er spricht mit ihr.

Am Strand schauen beide aufs Meer hinaus und die Frau bemerkt, dass das Wasser schon etwas Besonderes an sich habe. Sie versucht, es zu beschreiben und sagt: „It's just so...“ Ihr Ex-Freund beendet den Satz: „...infinite.“ Am Ende beschließt der einsame Mann, loszulassen.

Kurzfilm der Woche: Finite