Wochenend-Kurzfilm (26): Ryan

Carolin Buchheim

In den sechziger Jahren war der Kanadier Ryan Larkin ein Star der Animationsszene; Sein Stil war außergewöhnlich, und sein handgezeichneter Film "En marchant" wurde 1969 für den Oskar nominiert. Doch Ryans Talent ging unter, als er drogen- und alkoholsüchtig wurde. Der Filmemacher Chris Landreth hat Ryan Larkin und seinem Talent ein Denkmal gesetzt: Natürlich in einem animierten Kurzfilm.



Im Film führt Filmemacher Chris Landreth ein Interview mit seinem Vorbild Ryan; Allerdings nicht in der realen Welt, sondern in einer Welt, in der sich die Stärken und Schwächen der Menschen durch bunte Körperteile oder deren Nicht-Vorhandensein zeigt.


Der dreizehn Minuten lange Film gewann mehr als 30 internationale Filmpreise; 2005 auch den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Zu sehen gibt es "Ryan" auf Google Video.

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