Wo rockt's? Sound processing in der Tanke

Stephan Elsemann

Eine Ex-Tankstelle in der Haslacher Straße wird heute Abend der Ort für eine Begegnung von alpenländischen Zitherklängen mit elektronischer Musik: Der Wiener Musiker Herbert Friedl ist zu Gast in Freiburg und wird mit einigen Musikern einen Abend aus elektronisch veränderten Alltagsgeräuschen gestalten.



Nach dem großen Erfolg von "Ghost Towns" veranstaltet der Freiburger Elektronik-Musiker Ephraim Wegner zum zweiten Mal einen Abend mit elektronischer Musik aus dem Umfeld der Musique Concrète. Der attraktive Ort des Geschehens ist diesmal eine geschlossene Tankstelle in der Haslacher Straße. Gast ist Herbert Friedl, ein Musiker aus der sehr vitalen elektronischen Musikszene Österrreichs, der den Klang der Zither neu interpretieren wird.




Die Arbeiten der auftretenden Künstler basieren auf Field Recordings, Originalaufnahmen von vertrauten alltäglichen Geräuschen. Montiert und elektronisch bearbeitet machen sie sich frei von ihrem Ursprung und werden zu "neuen subjektiven Realitäten", so die Veranstalter.

Unterstützen wird Herbert Friedl durch sinnesverwandte Musiker aus der lokalen Szene, alte Bekannte wie Wolfgang Ludewig, Ralf Freudenberger, Facet–T, Uwe G. Hoenig und Ephraim Wegner selbst. Ramon Pachaly wird am späteren Abend als Parasoul auflegen.

Mehr dazu:

Was: Sound Processing
Wann: Freitag, 30. November 2007, 21 Uhr
Wo: Ex-Tankstelle gegenüber der Hörbar in der Jazz- und Rockschule
Haslacher Straße 41
Eintritt: 5 Euro