Wo rockt's? Keith Caputo im Café Atlantik

Alexander Ochs

Keith Caputo ist der Mann mit den zwei Gesichtern: Als Sänger von Life of Agony steht er für die New Yorker Post-Hardcore-Szene, als Solokünstler wandelt er auf ruhigeren Singer/Songwriter-Pfaden. Heute Abend steht er im Atlantik auf der Bühne.



Der Frontmann der New Yorker Band Life of Agony, bekannt für ihren mörderischen Rock, schlägt auf seinen Soloalben ruhigere Töne an.


Gesegnet mit einer fantastischen Stimme, verleiht er den selbst geschriebenen Songs einen unverwechselbaren Ausdruck. Zudem umweht den Mann ein Hauch Mystik und Mysterium. „Dreamy music for dreamy people“ nennt er seine Musik.

In einem Interview hat Caputo es auf folgenden Nenner gebracht: „Ich möchte den Leuten ebenso Kraft durch meine Musik geben. In meinem Album steckt eine Sensibilität, die Du in keiner LOA-Platte findest. LOA war vielmehr in Richtung junger, frustrierter, wütender Männer gerichtet. Meine Musik ist eher auf die Welt ausgerichtet. Meine Musik ist zerbrechlich und anspruchsvoll. Sie spricht zu den Leuten, die 90.000 Gedanken statt 60.000 Gedanken pro Tag haben.“

Frisch im Gepäck hat Keith Caputo seine aktuelle Soloplatte „A Fondness For Hometown Scars“, für die er jede Menge illustrer Musiker und Musikschaffende zusammengetrommelt hat: unter anderem Flea von den Red Hot Chili Peppers, den Produzenten Martyn Lenoble (früher Bassist bei Porno for Pyros, Jane’s Addiction, The Cult...), Zac Rae (Pedestrian, Gnarls Barkley), Gerry Leonard (David Bowie) sowie Craig Ross (Lenny Kravitz). Performen wird er mit seiner Band The Sad-Eyed Ladies.

Als Support ist Ricky Warwick mit im Café Atlantik dabei.

Mehr dazu:


Was:
Keith Caputo (Support: Ricky Warwick)
Wann: Sonntag, 4. Mai 2008, 21 Uhr
Wo: Café Atlantik