Wo rockt's: Caribou im Café Atlantik

Carolin Buchheim

Das aktuelle Album 'Andorra' von Caribou stand auf den Jahresendlisten fast aller Musikmagazine und -blogs weit oben. Kein Wunder, denn das psychedelisch-elektronischen Super-Pop-Album mit Nostalgie-Faktor ist ganz einfach wunderschön. Im Rahmen des Génériq-Festivals ist Caribou heute Abend im Café Atlantik. Und das sollte man nicht verpassen.



"Eines der schönsten [Alben], die in diesem Jahr erschienen sind", schrieb René Hamann in der Spex über 'Andorra'. "Wobei ›schön‹ hier natürlich im altmodischen Sinn des Worts benutzt werden sollte. Eine Schönheit der großen Gefühle im Kleinen. Die Schönheit einer Schwärmerei, der Glanz eines unverhofften Augenblicks." Recht hat er.


Die Songs des Albums sind, um mal ganz kitschig zu werden, wie Sonnenstrahlen, die man auf seinem Gesicht fühlt, wie gerade frisch verliebt sein ("She's the One"), wie ein Moment, in dem alles passt; Große Pop-Songs mit Sixties-Streichern und Glockenspielen und gehauchtem Gesang.

Auf 'Andorra' hat Dan Snaith, der Mann hinter Caribou, alle Instrumente selbst eingespielt: Von Drums, Bass, Flöten, Kinderinstrumenten bis zum Glockenspiel. Live ist der Gute jedoch kein Laptop-Tasten-Drücker sondern hat eine Live-Band dabei, die auch noch gleich zwei Drum-Sets mitbringt.

Nicht verpassen!

Mehr dazu:


Was:
Caribou (Support: Yules)
Wann: Mittwoch, 27. Februar 2008, 21 Uhr
Wo: Café Atlantik
Eintritt: 10€ (VVK), €13 (AK)

Caribou - She's the One