WM -Übertragungen: Salomon will viele kleine Leinwände

Markus Hofmann

Die Stadt Freiburg steht der Übertragung von WM-Spielen auf einer zentralen Großleinwand weiterhin sehr ablehnend gegenüber. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es: "Auch bei größtmöglicher Begeisterung für Fußball würde eine solche - nahezu tägliche - Nutzung bis in die späten Abendstunden über rund vier Wochen hinweg mit jeweils mehreren tausend Menschen mit den berechtigten Interessen der Anlieger kollidieren." Dieses Argument spricht besonders gegen den Münsterplatz, Rathausplatz und Augustinerplatz. Doch auch andere öffentliche Plätze kommen laut Stadt nicht in Frage:- Vorplatz Konzerthaus: zu klein- Kartoffelmarkt: belegt von der Sparkasse- DB-Parkplatz Schnewlinstraße: Sicherheitsbedenken (Verkehr)- Freigelände Messe: zu weit abgelegen- Parkplatz Badenova-Stadion: wird vom holländischen WM-Stab genutztStatt dessen verfolgen OB Salomon und die Stadt ein dezentrales Konzept. Das bedeutet: Mit einer flexiblen Genehmigungspraxis will die Stadt Veranstaltern und Gastronomen so weit wie eben möglich entgegen kommen, damit Leinwände und Großbildschirme in Biergärten oder an beliebten Freisitzflächen, die sich für einen gastronomischen Betrieb eignen. Offen bleibt nach diesem Statement der Stadt allerdings, ob auf den städtischen Sahneplätzen (Rathausplatz, Augustinerplatz) nicht doch - zumindest an einigen wenigen Tagen - WM-Spiele gezeigt werden dürfen. Es soll da ein spannendes Konzept existieren...