Wildschwein randaliert in Freiburger Supermarkt - und wird erschossen

fudder-Redaktion

Ein ausgewachsenes Wildschwein kreuzte am Donnerstagvormittag in einem Supermarkt im Rieselfeld auf. Es spazierte im Laden herum und begann zu randalieren. Dann kam der Jäger, und erlegte das Schwein.



Einen gehörigen Schrecken dürften Kunden und Angestellte eines Discounters am Geschwister-Scholl-Platz im Freiburger Stadtteil Rieselfeld am Donnerstagvormittag bekommen haben. Wie die Polizei berichtet, betrat gegen 10.30 Uhr ein Wildschwein das Lebensmittelgeschäft - durch den Haupteingang.


Es habe zunächst Interesse für die ausgelegten Waren gezeigt, begann dann aber, zu randalieren: "Das Angebot konnte den ungewöhnlichen Kunden offenbar nicht überzeugen, weshalb sich das Schwein direkt zur Warenanlieferung begab, wo es seinen Unmut durch gewaltsame Beschädigung des Rolltores zum Ausdruck brachte", schreibt die Polizei.

Aus Sicherheitsgründen blieb dem hinzugerufenen Jagdpächter keine andere Wahl, als das nicht ganz ungefährliche Wildschwein waidmännisch zu erlegen. "Das dennoch ausgesprochene Hausverbot gilt nun auch für alle Verwandten und Bekannten des aufdringlichen Vierbeiners", so die Polizei abschließend.

Mehr dazu:

[Symbolfoto: taviphoto / fotolia;  dpa picture-alliance; montage: fudders photoshop-praktikant]