Wiehern für Weißrussland

David Weigend

Einmal mehr haben politisch aktive Menschen das Holbeinpferd zur Litfaßsäule ihrer Interessen gemacht. Diesmal waren die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) am Werk. Mit ihrer Aktion wollen sie sich stark machen für Demokratie und Bürgerrechte in Weißrussland, "Europas letzter Diktatur".



Weißrusslands autoritärer Staatschef Alexander Lukaschenko würde das aktuelle Holbeinpferd vermutlich nicht so toll finden.

Offiziell hat er sich bei der Wahl am Sonntag zwar mit 82,6 Prozent der Stimmen eine dritte Amtszeit gesichert; doch allein die Tatsache, dass am Montagabend 10 000 Menschen in Minsk gegen das Ergebnis demonstriert haben, weist darauf hin, dass die Prozentzahl für den Moskau-getreuen Lukaschenko nicht ganz korrekt sein kann.