Kino

Wie war’s bei der Freiburg-Premiere des Films "Die Mission der Lifeline"?

Lea Messerschmidt

Am Mittwoch hatte der Film "Die Mission der Lifeline" in Freiburg Premiere. In einem anschließenden Gespräch wurde das Thema Flüchtlingspolitik von einem anderen Standpunkt beleuchtet: Dem der Mithelfer.

Der erste Eindruck

Der Kinosaal des Friedrichsbau ist fast komplett gefüllt. Interessierte, Zuschauer, Mitglieder der Mission Lifeline und Filmemacher Markus Weinberg sind da.

Der Film

Axel Steier möchte nach den vielen rechtsextremen Aufmärschen in Dresden ein positives Signal aus der Stadt senden. Der Film zeigt Einsätze der Mission Lifeline, den Zusammenhalt des Teams und das Leben an Board der "Lifeline", aber auch die Schwierigkeiten und Gefahren, in die sich die Crew begibt, werden gezeigt.

Das Gespräch

Krankenschwester Karola Malek und Arzt Georg Albiez, die bei der Mission dabei waren, erzählen hauptsächlich von ihren Erfahrungen als ärztliche Unterstützung auf der Lifeline und nehmen sich viel Zeit, um alle Fragen der Zuschauer zu beantworten. Außerdem erzählt Weinberg von seinen Erlebnissen und der Intention des Films, vorerst nur die Geschichte von Axel Steier zu erzählen.

Wie war’s?

Der Film rüttelt wach und zeigt dem Zuschauer unmittelbar die Situation im Mittelmeer. Gesellschaftskritisch werden die Aufmärsche in Dresden der Mission Lifeline gegenüber gestellt. "Die Mission der Lifeline" appelliert leise an die Menschlichkeit und trotz des polarisierenden Themas ist die Grundstimmung keines Wegs negativ.

Zitat des Abends

"Die einzige Krise, die wir haben, ist eine Krise der Werte." Álvaro de León, Freiwilliger Helfer
  • Was: Film "Die Mission der Lifeline"
  • Wann: Fr bis Mo, 15 Uhr
  • Wo: Friedrichsbau Freiburg