Kurzfilm der Woche

Wie uns eine Kröte hilft, unsere Kindheit zu bewahren

Julia Stulberg

Der Animationsfilm "Song of a Toad – Ein Krötenlied" zeigt eine moderne Gesellschaft, die in ihrem Alltagstrott versinkt. Nur Mithilfe einer dicken, fetten Kröte kann man diesem wieder entrinnen.

Der Druck der Leistungsgesellschaft verändert die meisten Menschen allmählich zu Zombies, die nur noch ihre Arbeit verrichten. Der Regisseur Kariem Saleh will mit seinem Kurzfilm "Song of a Toad – Ein Krötenlied" zeigen, dass man sich mal an die Unbeschwertheit der eigenen Kindheit erinnern und diese aufrufen soll.


Herr Svobodan soll den Prototyp eines zerstörten modernen Menschen darstellen. Dieser trägt seine kindliche Stimme, in Form einer dicken Kröte, auf dem Kopf herum. In seinem erwachsenen Leben hat die Kröte jedoch keinen Platz mehr und geht Herrn Svobodan und seiner Umwelt gehörig auf die Nerven. Mit seinem Problem wendet er sich an einen Psychiater.