Wie läuft's eigentlich beim schwulen Fernsehsender TIMM?

Friederike Grasshoff

Vor genau einem Jahr ging Deutschlands erster Fernsehsender für Schwule, TIMM, auf Sendung. Damals stellten wir Euch den Sender und den Moderator Armin Ceric, der vom Kaiserstuhl stammt, vor. Wir haben bei Armin nachgefragt, wie er das erste Jahr TIMM erlebt hat, und wie es für ihn weitergeht.





Timm TV gibt es nun seit einem Jahr. Wie läuft es beim Sender?

Armin Ceric: Aus persönlicher Sicht kann ich sagen, dass es gut läuft und wir dieses Jahr schon spannende Sachen gedreht haben. Ich mache immer noch die Sendung "TIMMOUSINE, das Talk Taxi“ und neuerdings das Reisemagazin UPGRADE. Es macht nach wie vor Spaß und es gibt immer neue Herausforderungen.

Wie kommt das Programm bei den Zuschauern an?

Von den Fans, die ich treffe, bekomme ich ein gutes Feedback. Neulich war ich auf Gran Canaria und sogar dort habe ich viele getroffen, die mich und das Programm kannten. Es ist natürlich schön zu sehen und zu hören, dass der Sender auch über die Grenzen Deutschlands hinaus ein Begriff ist. Unsere Sendungen richten sich zwar hauptsächlich an ein schwules Publikum, es gibt aber auch viele Frauen, die TIMM gucken und mögen.

Bleibst Du bei Timm?

Ich bin hier fest angestellt und habe nicht vor, irgendwoanders hinzugehen. Wir haben für TIMMOUSINE ein Lob der Landesmedienanstalt Hessen bekommen und vom Grimme-Institut wurden wir als Beispiel für herausragend gutes Privatfernsehen genannt. Es ist schön und motivierend, dass wir solchen Anklang finden.