"Wie ein Instagram-Moment": Was eine britische Tageszeitung über Freiburg sagt

Manuel Lorenz

Am Montag widmete sich der Reiseteil der auflagenstarken britischen Tageszeitung 'The Daily Telegraph' der Stadt Freiburg und seiner Umgebung. Überschrift: "Europas riesiger Geheimtipp". Was in jenem umfangreichen Artikel drinnen stand:



Wer in Deutschland Urlaub machen will, müsse sich vor seinen britischen Landsleuten rechtfertigen, meint Bee Rowlatt, die Autorin des Artikels.


Die Journalistin begegnet dem mit drei Argumenten: gutem Essen, einer wundervollen Landschaft und Spaß für die ganze Familie.

Sie besucht die Griestal-Strauße, stellt fest, dass die Deutschen noch andere Nahrungsmittel zu sich nehmen als nur Würste und Bier, erfreut sich an Weinbergen, goldenen Getreidefeldern, Obstbäumen, Hügeln und Schwarzwald: "I wonder why so few tourists come this way", so Bee Rowlatt.

Dann probiert sie FKK aus, geht mit der ganzen Familie (im Opfinger See?) nackt baden. Fazit: "It's wonderful!" Im Eugen-Keidel-Bad setzt sie sich zwischen eine Gruppe nackter alter Männer, "chatting about poetry and long-term memory".

Zuletzt geht es in den Europa-Park, für Bee Rowlatt die deutsche Antwort auf Disneyland. Dort findet sie alles ganz toll, außer dass es kein Leitungswasser zu trinken gäbe.

Egal. Für sie ist ihr Breisgau-Tripp "like an Instagram moment, already memory-tinged even as it happens".

PS: Die Leser des 'Daily Telegraph' haben den Artikel bisher 1267 Mal kommentiert. Und auf die Frage, ob sie die Toskana für den Schwarzwald links liegen lassen würden, haben bislang 60 Prozent mit Ja geantwortet.

Hier geht's zum Originalartikel: [Vielen Dank Jens P. für den Hinweis!]

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