Wer ist eigentlich die geheimnisvolle Schöne aus Schmitz Katze?

Sara-Lena Möllenkamp

Sie hat dunkle Haare, rote Lippen und eine tätowierte Pistole auf dem Oberarm: Eine geheimnisvolle Frau schaut mit ernstem Blick von einem riesengroßen Foto auf die Gäste von Schmitz Katze. Geschossen hat das Bild Fotograf Henrik Iber. Sina Suhr kommt vom Kaiserstuhl, lebt und arbeitet als Make-up Artist in Berlin und ist irgendwie auf dieses Foto und somit an die Wand von Schmitz Katze gekommen. Aber wie, wo, wann? Ein Mini-Interview mit Schmitz Katze-Mann Jan Ehret und Sina Suhr über den Katzen-Look und ein Silo-Fotoshooting:

 

fudder: Jan, wie ist Sina an die Wand von Schmitz Katze gekommen? Woher kennt ihr euch?

Jan Ehret: Sina hat früher für uns im Kamikaze gearbeitet, dann zog sie leider nach Berlin. Wenn sie in Freiburg ist, kommt sie regelmäßig in der Katz' vorbei, und wir treffen uns auch ab und zu in Berlin. Bei meinen Interview-Drehs ist sie dort auch für die Maske zuständig.

Was hat das Bild mit Schmitz Katze zu tun, wie kam es dann dort hin?

Ehret: Ziel war es, etwas Regionales aber Zeitgenössisches in Schmitz Katze zu bringen, zum Thema Natur, Holz, Bauernhof. Aus diesem Grund haben wir den Hintergrund gewählt und die schöne Sina davor abgelichtet. Mit dem Make-up, der Frisur und ihrer Tätowierung bekommt das Bild einen unglaublichen Ausdruck. Die anderen Fotos aus der Reihe haben wir in der Bar, im 'Wohnzimmer' und im Bauwagen aufgehängt.

Wie kam es zu dem Foto? War das einfach Zufall oder gibt es eine Geschichte dazu?


Ehret:
Wir haben mit unserem Haus- und Hof-Fotografen Henrik Iber ein Shooting angesetzt, um Fotos für die Inneneinrichtung von Schmitz Katze zu schießen. Außerdem war ein Künstlerteam dabei, das Filmmaterial für eine Videoanimation gedreht hat.



Wann und wo ist das passier? Wie war das Shooting für dich, Sina?

Sina Suhr: Das Shooting war zwei Monate vor der Eröffnung von Schmitz Katze. Alles war super spontan - zumindest für mich. Jan fragte mich, ob ich Lust hab' mitzumachen. Ich dachte mir: Na klar, warum nicht? Am Abend zuvor habe ich noch im Kamikaze gearbeitet und hatte eine schlaflose Nacht. Dann ging es erstmal zum Yum Yum, wo wir alle eingekleidet wurden; nach Make-up und Haaren ging es ab zum Mundenhof, wo dann das Shooting stattgefunden hat.

Das Bild, das es an die Wand von Schmitz Katze geschafft hat, haben wir in einem Silo geschossen. Trotz Schlaflosigkeit lief der ganze Tag super entspannt ab. Es war eine große Freude, mit Henrik Iber zusammen zu arbeiten, die Bilder sind echt toll geworden!



Mehr dazu:

[Bild 1: Florian Forsbach; Bild 2: Henrik Iber; Bild 3: Privat]