Wenn Du in Freiburg ein Loch durch die Erde buddelst, würdest Du hier wieder herauskommen

Felix Klingel

Als Kind hat man im Sandkasten gebuddelt und gehofft, irgendwann die ganze Erde zu durchgraben. Dank einer Website lässt sich jetzt bequem vom Schreibtisch aus herausfinden, wo man mit seinem Loch gelandet wäre.

Bei den Grabungsarbeiten durch die Erde sind Schwimmflügel Pflicht: Von Freiburg aus landet man nämlich irgendwo im Pazifischen Ozean. Auch ein geübter Schwimmer wäre an dieser Stelle verloren – das nächste Stück Land ist etwa 500 Kilometer entfernt. Es handelt sich um die winzige Insel Pitt, auf der 45 Menschen leben. Die Insel gehört zu Neuseeland, das mit 1500 Kilometern vom Austrittspunkt noch ein gutes Stück weiter entfernt ist.


Karte: Hier landest Du, wenn Du von Freiburg aus ein Loch durch die Erde buddelst



Mit Hilfe der Seite Antipodesmap ist es sehr einfach, von jedem beliebigen Punkt der Erde aus loszubuddeln und zu schauen, wo man wieder herauskommt. Abgesehen davon, dass so ein Vorhaben aus verschiedenen Gründen (momentan) nicht möglich ist.

Video: Kann man ein Loch durch die Erde graben?



Besonders spannend ist so eine Reise durch die Erde von Deutschland aus sowieso nicht: Man landet doch immer wieder im Meer. Auf der Website von Antipodes gibt es aber auch einige "Städtepartnerschaften" aufgelistet. So liegt Auckland (Neuseeland) fast direkt gegenüber von Sevilla (Spanien). Also: Kopf in den Sand und losgraben.

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