Web 2.0: Neue Goldgräberstimmung im Internet

Markus Hofmann

Leseempfehlung für den Sonntag: Die Freiburger Wochenzeitung Der Sonntag beschäftigt sich heute mit dem Thema Web 2.0, das in der Internetwelt in diesen Tagen eine gewisse Hysterie auslöst.



Das Schlagwort Web 2.0 steht für eine Vielzahl unterschiedlicher Dienste und Technologien, die uns allesamt dabei helfen, Informationen im Internet zu organisieren, zu strukturieren, zu veröffentlichen und miteinander zu teilen.


Typische Web 2.0-Plattformen sind die Foto-Community flickr, die Musik-Playlist-Community last.fm, das Online-Lexikon Wikipedia, das südkoreanische Bürger-Reporter-Portal Oh My News, die Blogosphäre mit ihren Weblogs oder der Bookmark-Verwalter Del.icio.us. Wenn man so will, gibt es auch bei uns in Freiburg eine Web-2.0-Firma, nämlich den regionalen Kostenlos-Kleinanzeigen-Flohmarkt wikibay.de, der mit dem großen US-Rubrikenmarkt Craigslist vergleichbar ist.
Konzeptionell haben wir von fudder große Sympathien für all diese Web-2.0-Plattformen. Und wenn fudder einmal das Betastadium verlassen hat, sollen sich einige zentrale Gedanken von Web 2.0 bei uns widerspiegeln, und zwar insbesondere die Grundidee, euch als Leser, Autoren, Fotografen oder Video-Reporter bei unserer Seite mitwirken zu lassen.

Woran erkenne ich Web-2.0-Plattformen?
  • Am Design: abgerundete Ecken, Pastellfarben, große Schriften, Buttons
  • An Technologien und Tools: Ajax, Blogging-Tools, RSS, Tagging
  • Am Namen: viele enden auf die Silbe "er", also zum Beispiel flickr, frappr, grouper, zooomr oder - ähm - fuddr ;-)
Begriffe, die mehr oder weniger synonym genutzt werden können:
  • Social Media
  • Bürgermedien
  • Citizen Media
  • We Media
  • Citizen Journalism
Tipp: Glossar (sueddeutsche.de)
Wer sich näher für das Thema Web 2.0 interessiert, findet unter den folgenden Quellen nützliche Informationen: Das Bild, das diesen Artikel illustriert, stammt übrigens von flickr und zeigt lauter Firmenlogos von Web-2.0-Companys.