Entwarnung

Wasserschaden in der Turnseeschule nicht so dramatisch wie angenommen

Simone Höhl

Der Wasserschaden in der Turnseeschule ist groß, aber lange nicht so schlimm, wie es erst schien. Nach gründlicher Untersuchung ist von einem Schaden in vierstelliger Höhe die Rede.

Gebäudemanager der Stadtverwaltung haben sich das Schulhaus in den letzten Tagen genau angesehen. Sie kommen zu dem Schluss, dass ein Schaden in Höhe eines vierstelligen Betrages entstand. Die Polizei war in einer ersten Schätzung von einer sechsstelligen Summe ausgegangen, nachdem am Sonntag die böse Überraschung entdeckt worden war (Rückblick).


Jemand hatte im naturwissenschaftlichen Saal im dritten Stock zwei Wasserhähne voll aufgedreht und den Abfluss verstöpselt – mutwillig und bereits vor dem Wochenende, vermutet die Polizei. Wasser war bis ins Erdgeschoss getropft, ein Teil der abgehängten, vollgesogenen Decke im Lehrerzimmer herunter gefallen.

Wasser nicht in dramatische Bereiche eingedrungen

Rathaussprecher Toni Klein gab am Mittwoch Entwarnung: "Man muss keine Räume sperren", erklärte er auf BZ-Anfrage. Es sei keine Elektrik beschädigt, das Wasser nicht "in dramatische Bereiche" eingedrungen. Gegen die Feuchtigkeit in Decke und Teppich werden nun Trocknungsgeräte eingesetzt, sagte Klein. Unter Umständen müsse noch der Estrich getrocknet werden.

Auch im Rathaus war zunächst von einem verheerenden Schaden die Rede und von einem Pump-Einsatz der Feuerwehr, der aber Klein zufolge doch nicht nötig war. Nichtsdestotrotz handele es sich um eine schwere Sachbeschädigung, und die werde verfolgt. "Anzeige ist erstattet." Das Gebäude der Grundschule, die bis zu diesem Schuljahr Grund- und Werkrealschule war, gehört der Stadt Freiburg.

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