Wassersäule auf Augustinerplatz

David Weigend

10.35 Uhr, Augustinerplatz: Da Mitarbeiter der Stadtgärtnerei vergessen, das Ventil eines Hydranten zu schließen, schießt eine fünf bis sechs Meter hohe Wasserfontäne in die Luft. Nach 30 Minuten ist das Problem behoben, verletzt wird niemand.



 Das hier irgendwas nicht stimmt, merkt man schon in der Gründwälderstraße auf Höhe der Sportarena. Das Bächle übertritt die Rinne und flutet das Kopfsteinpflaster. Gleiches Bild auf dem Augustinerplatz. Was ist passiert?




 Jürgen Förderer, Teamleiter bei der Badenova, sagt: "Die Kollegen von der Stadtgärtnerei wollten routinemäßig die Wassertanks in ihren Wägen auffüllen. Dafür benutzten sie wie immer ein Standrohr. Am Schluss unterlief den Gärtnern aber ein Fehler: Sie demontierten das Standrohr, ohne das Ventil beim Hydranten zu schließen. In diesem Moment schoss die Fontäne hoch."



Die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei werden vom Wasserdruck zurückgeschleudert, aber niemand verletzt sich. Sofort alarmieren sie Polizei und Badenova. Letztlich ist es Förderers Kollege Harry Strecker, der mit einem Schieberschlüssel den Hydranten wieder zumacht, während das Wasser von einem Bagger abgefangen wird. Um kurz nach 11 Uhr ist die Fontäne erstickt, Applaus von Schaulustigen.