Was sich junge Wähler von der nächsten Bundesregierung wünschen

fudder-Redaktion

Mehr Geld in Bildung stecken, sich für ein neunjähriges Gymnasium in ganz Deutschland stark machen, für Arbeitsplätze und Kinderbetreuung sorgen – junge Menschen, die am 22. September 2013 zum ersten Mal eine Bundesregierung wählen, wissen, was sie sich von den neuen Machthabern erwarten. Dabei fällt eine Hoffnung immer wieder auf: Dass die Politiker "endlich mal" ihre Versprechen halten, die sie während des Wahlkampfs abgeben. Eine fudder-Umfrage unter Erstwählern aus Südbaden:



„Mehr Kitaplätze“

Kim Weiss (20)
Industriekauffrau aus Schönau

"Ich interessiere mich nur ein bisschen für Politik. Die Kitaplätze finde ich wichtig. Da könnte das Angebot besser sein. Weil ich ja auch eine junge Frau bin und mich das Thema in Zukunft vielleicht auch betreffen könnte."



„Neue Reformen“

Tim Geiger (20)
Abiturient aus Binzen

"Ich wünsche mir, dass auch die neue Bundesregierung den Kurs bei der Euro-Rettung beibehält. Weitere Reformen dürfen nicht unter den Tisch gekehrt werden, es muss einfach weitergehen. Ich finde auch, dass neue Reformen für die Sozialabgaben gebraucht werden. Hartz IV beispielsweise muss angepasst werden, und auch sonst gibt es noch viele weitere Dinge zu tun, um unsere Gesellschaft wieder richtig sozial zu machen."

„Kostenlose Bildung“


Ella Michèle Wern (20)
Studentin (Französisch, Deutsch als Fremdsprache und BWL) aus Rheinfelden

"Ich hoffe, dass Studenten weiter unterstützt werden, kostenlose Bildung für alle – auch für Studenten aus dem Ausland – ist wichtig. Der Klimaschutz sollte weiter vorangetrieben werden, bisher passiert bei der internationalen Zusammenarbeit noch nicht genug. Dazu kann jeder beitragen, neben der Stimmabgabe zur Wahl ist Engagement in Organisationen aber viel wichtiger."

„Verständlicher sein“


Judith Herrmann (19)
FSJlerin aus Offenburg

"Viele Themen sollten transparenter und so vermittelt werden, dass wir sie auch verstehen. Politische Themen werden einfach oft so kompliziert dargestellt, mit so vielen Fremdwörtern, dass man gar nicht durchblickt und ein Lexikon braucht, um zu verstehen, um was es geht."

„Hilfe für Ausländer“


Helena Bruchhäuser (21)
Modistin aus Bad Säckingen

"Die Bundesregierung sollte mehr für die Integration von ausländischen Mitmenschen tun. Meine Mutter arbeitet als Integrationsberaterin, und dadurch bekomme ich immer wieder mit, wie schwierig es für die Menschen ist, sich in Deutschland zurechtzufinden. Dabei meine ich speziell bürokratische Hürden und dass man als Ausländer in Deutschland noch zu oft benachteiligt wird und mit Vorurteilen zu kämpfen hat."

„Den Mindestlohn“


Anastasia Becker (20)
Auszubildende im Einzelhandel aus Lahr

"Es wäre schön, wenn es einen festen Mindestlohn geben würde und die Unterschiede zwischen den Gehältern nicht so groß wären."

„Umweltbewusstsein“


Ronja Beuschel (18)
angehende Geowissenschaftsstudentin aus Lörrach

"Die neue Regierung sollte umweltbewusster handeln und ein bisschen mehr auf die Interessen eingehen, die gerade im Umlauf sind. Ich habe mir das überlegt, weil ich ja jetzt wählen darf.

Die Plakate, die hier rumhängen, sprechen mich nicht so an. Die von den Piraten sind ausgefallener, aber ob das besser ist, weiß ich auch nicht."

„Die Wahrheit“


Allan Flato (20)
hat gerade den Freiwilligendienst der Bundeswehr absolviert und will sich nun verpflichten lassen, aus Bad Säckingen

"Ich bin der Meinung, dass man so schnell wie möglich einen Mindestlohn von circa acht Euro einführen sollte. Es kann doch nicht sein, dass es Löhne gibt, von denen man nicht mal leben kann. Die Menschen müssen zwei Jobs annehmen oder trotz Beruf vom Staat unterstützt werden, das ist nicht fair. Außerdem gibt es zu viele Ein-Euro-Jobber.

Die Regierung unterstützt Griechenland mit so viel Geld, und im eigenen Land wird gespart. Die Politiker versprechen A und realisieren B, sollen sie doch einfach bei der Wahrheit bleiben." 

„Weniger Minijobs“


Romina Stächelin (18)
angehende Psychologie-Studentin aus Efringen-Kirchen

"Ich wünsche mir, dass wieder mehr Transparenz in der Politik herrscht, dass man mitkriegt, was gerade abläuft. Ich fände gut, wenn die Parteien auch noch stärker über das Internet kommunizieren. Deutschland ist ein ganz wichtiger Partner in der Europäischen Union. Ich möchte, dass mehr erneuerbare Energien genutzt werden – Deutschland sollte in diesem Bereich Vorbild sein. Wir sollten endlich richtig damit anfangen und nicht nur darüber reden.

Jugendliche sollten eine größere Sicherheit haben, dass sie mit ihrer Ausbildung auch etwas anfangen können. In Spanien sieht man gerade, dass eine Ausbildung allein nichts wert ist, wenn es keine Jobs gibt. Insgesamt wünsche ich mir mehr Kontinuität im Arbeitsbereich, dass es nicht so viele Mini-Jobs gibt und Arbeitsverhältnisse langlebiger sind."

„Bürgerentscheide“


Stefan Brinkmann (20)
angehender Student aus Lipburg

"Ich finde es wichtig, die Bürger bei wichtigen Entscheidungen direkt wählen zu lassen. Auch bundesweit. Vor allem, wenn es um viel Geld geht, oder zum Beispiel den Krieg in Syrien. Ich wünsche mir, dass die Regierung transparenter wird. Ich will doch als Wähler wissen: Wofür wird das Geld ausgegeben? Wie funktioniert der Atomausstieg? Was kostet er? Was geschieht, damit der Strom aus Windkraft auch bei uns im Süden ankommt?

Man hat als Wähler innerhalb der vier Jahre einer Legislaturperiode keine Möglichkeiten, mitzubestimmen."

„Die Autobahnmaut“


Manuel Sinz (20)
Abiturient aus Rheinfelden

"Die Studiengebühren sollen in allen Bundesländern abgeschafft werden. Das Schulsystem sollte auch verändert werden, es braucht mehr realen Praxisbezug, nicht immer nur Theorie. Ich will die Autobahnmaut, weil alle bei uns fahren und die Autobahn so kaputt machen, das sollte nicht nur von unserem Steuergeld gezahlt werden. Regional sollte die A98 bei uns weitergebaut werden."

„Den Atomausstieg“


Mark Bockstahler (21)
studiert Onlinemedien in Furtwangen

"Die neue Bundesregierung muss das Thema Atomausstieg mehr angehen. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist mir klar. Doch mir kommt es vor, als ob sich die Politik nach Fukushima zwei Monate lang Gedanken gemacht hat, und jetzt ist alles wieder vergessen. Umwelt spielt in Zukunft eine wichtige Rolle. Für mich ist sie ein Grund, nicht CDU zu wählen."

„Mehr Integration“


Johanna Klinger (20)
studiert Islamwissenschaften in Freiburg

"Erst einmal hoffe ich, dass Angela Merkel uns als Bundeskanzlerin erhalten bleibt. Allerdings muss die Regierung die Integration voranbringen. Da gibt es noch viel zu tun. Außerdem sollten die Auslandseinsätze reduziert werden. Man kann natürlich nicht alle Truppen abziehen, aber sich auf das Nötigste konzentrieren.

Allgemein sollte sich Deutschland klarer in der Welt positionieren und sich auch von den USA abgrenzen. Die Regierung muss deutlich sagen: Das, was ihr da in Guantanamo macht, ist nicht in Ordnung."

„Chancengleichheit“


Pegah Soltani (20)
Abiturientin aus Rheinfelden

"Die neue Bundesregierung sollte mehr für den interkulturellen Dialog tun. Es braucht mehr Möglichkeiten für Ausländer, etwa durch mehr Sprachangebote, aber auch eine faire finanzielle Unterstützung. Anonyme Bewerbungen sollen zur Norm werden, damit wirklich alle auf dem Arbeitsmarkt die gleichen Chancen bekommen."

„G9 für alle“


Julian Zeissler (18)
Abiturient aus Müllheim

"Wir brauchen ein besseres Schulsystem – ein einheitliches in ganz Deutschland. Es kann nicht sein, dass es in manchen Ländern möglich ist, in neun Jahren Abitur zu machen, und bei uns in Baden-Württemberg in acht. Die Regierung sollte Bildung zur Sache des Bundes machen und sich für ein G9 einsetzen."

„Einen Kurswechsel“


Erdi Ayhan (21)
Lehramtsstudent an der Uni Freiburg

"Von der neuen Regierung erwarte ich einen Kurswechsel in der Europapolitik. Es kann nicht sein, dass sich die Länder untereinander ausspielen. Der Zusammenhalt in Europa muss wieder besser werden. Auch soziale Gerechtigkeit ist mir sehr wichtig."

„Lieber G9 als G8“


Tamara Keller (18)
Abiturientin aus Wittlingen

"Ich wünsche mir, dass sich die neue Bundesregierung um die Zukunftsfragen kümmert – ob also jeder einen Job bekommt oder man nachhaltig mit der Umwelt umgeht. Auch eine gute Bildungspolitik halte ich für sehr wichtig. Das G8 halte ich für fragwürdig, ich selbst hätte lieber neun Jahre auf dem Gymnasium verbracht. Auch nicht sinnvoll finde ich, dass man sein Kind jetzt ohne Empfehlung auf jeden Schultyp schicken kann. Aber ich freue mich darüber, dass es keine Studiengebühren mehr gibt.

Ich habe schon angefangen, mich zu informieren, neulich habe ich einen Text über Krankenversicherungsleistungen gelesen. Ich schaue auch im Internet. Welche Partei ich wähle, ist für mich noch offen – eigentlich haben alle Pros und Contras. Zum ersten Mal wählen finde ich schwierig. Hätte ich schon ab 16 wählen dürfen, dann hätte ich mir mehr Plätze für 16-Jährige zum Tanzen gewünscht. Jetzt muss ich mir erst noch genau überlegen, was wichtig für mich ist. Eine Idee hätte ich noch: In der Schule lernt man viel, aber das Alltägliche, wie zum Beispiel Steuererklärungen, eher nicht. Das könnte man anbieten, auf freiwilliger Basis."

„Geld für Bildung“


Marie Gah (21)
Medizinstudentin aus Freiburg

"Ich habe mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Aber was auf jeden Fall aufhören muss, ist das ganze Hin und Her in der Schulpolitik. Bildung darf keine Ländersache mehr sein. Auch für Studiengebühren muss die neue Regierung eine einheitliche Regelung finden.

Ungerecht ist außerdem, dass derzeit Naturwissenschaften mehr gefördert werden als Sprachen. Es muss mehr in Bildung investiert werden – und nicht nur in bestimmte Fachrichtungen."

„Besser informieren“


Simon Sandmann (19)
Auszubildender zum Finanzassistent aus Oberried

"Ich wünsche mir zum einen, dass man näher an die Bürger rangeht, zum Erstmandat zum Beispiel, da weiß ich zum Beispiel gar nichts über die Kandidaten. Da fällt es einem natürlich auch schwer jemanden zu wählen, den man gar nicht kennt oder von dem man nicht weiß, für was derjenige jetzt überhaupt steht und welche Ziele er hat. Da sollte man einfach mehr darüber erfahren. Wichtig sind die allgemeinen Themen der Jugend."

„Gleiche Rechte“


Ebru Ayhan (20)
studiert Angewandte Gesundheitswissenschaften in  Furtwangen

"Ich wünsche mir eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen, Homosexuellen und Menschen unterschiedlicher Religionen. Es sollte für alle die gleichen Rechte geben. Deswegen bin ich auch dagegen, Kinder bereits nach der 4. Klasse auf unterschiedliche Schulen zu schicken. Vor allem Alte haben deswegen oft noch Vorbehalte."

„Versprechen halten“


Svenja Marx (18)
Abiturientin aus Weil am Rhein

"Allgemein wünsche ich mir, dass die Wahlversprechen von den Parteien auch eingehalten werden. Denn aufgrund dieser entscheidet man sich für eine Partei – und wenn die dann nicht umsetzt, was sie angekündigt hat, ist das nicht fair. Die Bildungspolitik sollte eher an den Interessen der Jugend ausgerichtet werden. Man hat das G8 eingeführt, damit die Abiturienten früher auf dem Arbeitsmarkt sind – aber ganz viele, das sehe ich auch an meinen ehemaligen Klassenkollegen, wissen einfach noch nicht, was sie machen sollen. Die meisten machen deswegen erstmal ein Praktikum. Darum fände ich gut, wenn das G8 wieder abgeschafft würde.

Auch die fehlende Grundschulempfehlung finde ich problematisch, denn so entscheiden die Eltern ganz alleine, auf welche Schule ihr Kind gehen soll. Weiterhin wichtig finde ich erneuerbare Energien, die sollten noch stärker in den Fokus rücken. In der Schule haben wir uns auch oft mit Hartz IV beschäftigt und ich finde, dass beispielsweise eine Kellnerin, die arbeitet, auch mehr verdienen muss als ein Hartz-IV-Empfänger. Die Verhältnismäßigkeit muss stimmen. Ich freue mich darauf, zum ersten Mal zu wählen – aber ich werde in den nächsten Wochen auch noch ganz schön überlegen müssen, wen ich wähle. Wichtig ist mir, dass die neue Bundesregierung das Beste für die Gesamtheit probiert."

„BAföG für alle“


Felix Oettle (21)
studiert Angewandte Gesundheitswissenschaften in Furtwangen

"Eigentlich bin ich momentan sehr zufrieden. Dennoch: Jeder sollte den vollen Satz BAföG bekommen, unabhängig von dem, was die Eltern verdienen. Viele Studenten wollen selbstständiger sein und ihr Studium aus der eigenen Tasche finanzieren. Da schadet aber auch ein wenig Hilfe vom Staat nicht. Ich finde es unfair, dass nur die BAföG bekommen, die von den Eltern nicht unterstützt werden können. Das ist aber mein einziger Appell an die neue Regierung. Ob ich überhaupt wählen gehe, weiß ich noch nicht."

„Mehr Sozialarbeiter“


Lisa Wellhäuser (19)
FSJlerin aus Emmendingen

"Ich mache gerade ein FSJ und finde, dass der soziale Bereich verbessert werden sollte. Die neue Regierung sollte dafür sorgen, dass mehr Sozialarbeiter eingestellt werden."

„Arbeit für Junge“


Christian Götz (20)
Auszubildender zum Elektroniker aus Freiburg

"Mehr um Familien kümmern. Sie sollten sich dafür einsetzen, dass man später auch mal Kinder kriegen will. Die meisten können sich das ja gar nicht mehr leisten. Es sollte mehr Unterstützung geben, vor allem erst mal, dass es die Kitaplätze gibt, die versprochen sind."

„Eine sichere Rente“


David Thoma (24)
Einzelhandelskaufmann aus Lahr

"Ich wünsche mir, dass in Zukunft die Rente sicher ist und wir sowie die Politiker auch mal etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Bislang habe ich noch nicht gewählt, und ich beschäftige mich nur sehr wenig mit Politik. Aber ich überlege,  dieses Mal auch wählen zu gehen."

„Gegen Spähaffäre“


Leonie Gudella (21)
studiert Publizistik in Wien und stammt aus Binzen

"Würde ich in Deutschland studieren, dann wären bildungspolitische Fragen interessant für mich. Da ich aber in Österreich auf die Universität gehe, ist das für mich nicht so relevant. In Bezug auf die NSA-Spähaffäre sollte etwas gemacht werden, aber eigentlich ist mir das auch nicht so ganz wichtig. Dass Daten gesammelt werden, ist doch schon seit langem klar – darum verstehe ich den großen Wirbel, der jetzt darum veranstaltet wird, nicht ganz.

Eigentlich bin ich gar nicht so unglücklich darüber, wie in der Politik momentan alles ist. Ich werde eine Postwahl beantragen, denn das Wählen ist wichtig. In den kommenden Wochen werde ich mir die Programme der Parteien intensiv anschauen und mich dann entscheiden."

„Eine klare Linie“


Benedikt Nickel (19)
angehender Student der Mechatronik aus Lörrach

"Mir fehlt ein Charakter an der Spitze. Die Politiker, die noch Charakter hatten, sind ausgestorben. So wie zum Beispiel der Kohl oder der Schmidt – Leute, die einfach das Volk auch mitgerissen haben. Ich wünsche mir eine klare Linie. Energie finde ich wichtig, die Sache mit den Windparks zum Beispiel, da läuft einiges nicht so rund. Die Atomwende sollte endlich klar geregelt werden."

„Zusammenarbeit“


Felicitas Jost (20)
FSJlerin aus Maulburg

"Ich wünsche mir viel von der neuen Regierung. Dass sie es schafft, besser zusammenzuarbeiten und sich mehr einig ist, was sie zustande bringen will. Besonders die Finanzierung der Ausbildung sollte verbessert werden, das BAföG und so. Ich will nach meinem FSJ im Altenheim eine Ausbildung zur Ergotherapeutin machen, das ist sehr teuer. Da würde ich mir mehr Unterstützung wünschen."

„Schuldenabbau“


Lara Céline Käflein de Aarujo (20)
Abiturientin aus Freiburg

"Ich wünsche mir vor allen Dingen soziale Gerechtigkeit und mehr Struktur in unserem politischen Wesen. Ich möchte, dass die Schulden besser abgebaut werden, die wir jetzt schon über die Jahre hinweg angehäuft haben. Außerdem möchte ich, dass das Geld sinnvoller eingesetzt wird – in Bildung und Umwelt.

Vor allem Bildung finde ich ganz wichtig und auch, dass sozial Schwächere gefördert und nicht vergessen werden. Außenpolitisch finde ich, dass wir auf jeden Fall alle Außeneinsätze beenden sollten. Jeder deutsche Soldat sollte abgezogen werden, weil wir meiner Meinung nach dort eigentlich nichts zu suchen haben."

„Aktiv werden“


Sophie Moser (20)
studiert Islamwissenschaften in Freiburg

"Die neue Regierung soll nicht nur Geld in Bildung pumpen, sondern auch aktiv etwas an der Situation verändern. Studenten brauchen mehr Möglichkeiten. Studiengänge sollten nicht ohne ersichtlichen Grund geschlossen werden. Außerdem müssen ausländische Studienabschlüsse leichter anerkannt werden. Das betrifft mich selbst nicht, aber ich bekomme von Freunden mit, wie schwer das oft ist.

„Bessere Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen“


Max Böhler (19)
FSJler aus Freiburg-St. Georgen

„Ich wünsche mir, dass sie für mehr Arbeit sorgt, einhält, was sie verspricht, und offener gegenüber den Bürgern ist – also keine Geheimnisse hat. Außerdem sollten soziale Berufe mehr gefördert werden, weil diese Menschen schlechte Arbeitszeiten haben und schlecht bezahlt sind. Zudem bin ich ein Verfechter der Maut auf der Autobahn.“

 

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Die Autorinnen & Autoren

  Helene Capdeviole, Michael Gilg, Sina Gesell, Sebastian Heilemann, Felix Held, Fabienne Hurst, Marlena Maerz, Alexander Preker, Martina Proprenter, Nina Witwicki, Lena Prisner  

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