Was ist dein Stil, Thomas?

Carla Bihl

"Was ist dein Stil?" - diese Frage stellen wir regelmäßig jungen Menschen in Südbaden. Heute: Der 22-Jährige Thomas. Er studiert Mikrosystemtechnik und findet Kleidung sollte nicht anstrengend sein.

Thomas, wie würdest Du Deinen Stil zusammenfassen?

Abwechslungsreich. Man muss sich in seiner Kleidung wohlfühlen und sie soll gemütlich sein. Außerdem muss sie zum Wetter passen. Sie sollte funktional sein. Und große Taschen, wie bei meiner Jacke sind auch praktisch. Da kann man viel Zeug rein machen. Tatsächlich sehe ich auch nur heute irgendwie stylisch aus (lacht). Meistens trage ich einfach lockere Hosen und so.

Hast Du ein Lieblingskleidungsstück?

Tatsächlich ist es diese rote Jacke, die ich heute trage.

Wo kaufst du Deine Kleidung?

Ich kaufe viel in Secondhand-Läden oder auf dem Flohmarkt ein.

Hat Fashion für Dich einen besonderen Stellenwert?

Eigentlich nicht. Ich probiere einfach mich wohlzufühlen, aber ich richte mich nicht nach einem bestimmten Standard oder nach Trends. Mein Style besteht eigentlich aus Dingen, die andere wegwerfen würden (lacht). Ich trage eben viel Secondhand Klamotten und die Sachen, die meine Mitbewohner ausgemistet haben.Unter anderem auch einfach aus Geldmangel.

Achtest Du auch auf Nachhaltigkeit?

Ja.

Willst Du mit Deiner Kleidung etwas ausdrücken?

Man versucht ja schon irgendwie zu repräsentieren, wer man ist und authentisch zu sein. Ich denke, ich will Authentizität ausstrahlen.

Wie sieht es mit Accessoires aus?

Ich trage eine Uhr. Die war ein Geschenk. Außerdem diese Lederarmbänder und eine Mütze. Die Mütze ist ganz gut, da muss man die Haare nicht machen. Style sollte nicht anstrengend sein.

Was geht gar nicht in Sachen Styling?

Jedem das seine. Jeder, wie es ihm gefällt. Wenn jemand neonfarbene Kleidung anziehen will, soll er das tun.

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