Was ist dein Stil, Max?

Alexander Link

"Was ist dein Stil?" - diese Frage stellen wir regelmäßig jungen Menschen in Südbaden. Heute: Der 28-Jährige Max. Er studiert Zahnmedizin und Helge Schneider ist für ihn in Sachen Mode ein Vorbild.

Max, wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?

Ich finde es schön zwischen den Konventionen zu wechseln.

Gibt es Vorbilder, die dich dabei inspirieren?

Helge Schneider ist mein großes Vorbild! Außerdem spiele ich ab und zu mit einer Freundin ein Spiel und wir kleiden uns gegenseitig ein und gehen gemeinsam zu einer Veranstaltung.

Was war der letzte Anlass für das gegenseitige Einkleiden?

Beim letzten Mal sind wir in "The Black Forest Chainsaw Opera" im Theater Freiburg gegangen. Da war ich sehr schick als Mädchen mit Faltenrock angezogen.

Und was nimmst du im Alltag als Erstes aus dem Schrank?

Ich greife rein und stelle dann spontan fest, ob das gerade passt.

Wo kaufst du deine Klamotten?

Ich gehe sehr gerne in den Schlepprock Second-Hand-Laden in Freiburg.

Achtest du beim Kauf auf Nachhaltigkeit?

Ich trage meine Sachen meist solange, bis sie kaputt gehen. Wenn ich neue Kleidung brauche, kaufe ich gerne Fair Trade oder Second Hand, aber nicht nur.

Hast du Lieblingsstücke, auf die du nicht verzichten kannst?

Ja, meine christlich-orthodoxe Gebetskette aus einem serbischen Kloster ist mir sehr wichtig. Die geht so in Richtung "Anti-Style". Mit der meditiere ich und mache Atemübungen mit den Knoten.

Beeinflussen dich dann Trends überhaupt?

Ich finde Trends immer cool und feiere aktuell den "Ignorant-Style" von Soundcloud-Rappern aus Südflorida, den sie neben Graffiti auch in ihrem Kleidungsstil ausleben.

Was würdet du niemals anziehen?

Bootsschuhe und dazu pastellfarbene Shorts und Polohemden! Sich zu ernsthaft zu kleiden, um meinem Studiengang klischeehaft zu entsprechen - das geht gar nicht!

Wie viel Geld gibst du für Klamotten aus?

Die meisten Sachen habe ich geschenkt bekommen und sonst achte ich auf mein Budget.

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