Was ist Dein Stil, Daniel?

Felix Klingel

Den Schal hat er von seiner Mutter gemopst: Daniel mag es casual mit dezent gesetzten Eye-Catchern. Der 23-Jährige studiert in Freiburg die ungewöhnliche Kombination aus Mathe und Philosophie.

fudder: Es gibt immer noch das Vorurteil, dass Männer sich nicht für Mode interessieren. Wie ist das bei dir?

Daniel: Ich interessiere mich schon dafür, will das aber auch nicht so raushängen lassen. Es ist also auf keinen Fall so, dass ich den ganzen Tag nur darüber rede.


fudder: Wie wählst du deine Kleidung aus?

Daniel: Schwierig zu sagen. Mir fällt auf, dass ich mich schicker anziehe, je näher zum Beispiel eine Prüfung rückt. Ich habe gerade erst angefangen meine Bachelor-Arbeit zu schreiben, das was ich anhabe ist also noch casual.

fudder: Dein Schal ist besonders auffällig.

Daniel: Ich habe ihn von meiner Mutter gemopst, die wiederum hat ihn von ihrem Vater. Er ist am Ende schon etwas ausgefranst, das macht ihn legerer.

fudder: Was hast du noch an?

Daniel: Die Schuhe sind von New Balance und total kaputt. Aber mit denen habe ich so viel erlebt, ich trage sie, bis es nicht mehr geht. Die Jacke ist von H&M und das T-Shirt einfach ein weißes Shirt von Hugo Boss.

fudder: Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Daniel: Ich mag es, ein Outfit zu haben, das casual ist, bei dem ich aber ein bis zwei Eye-Catcher hinzufüge.

fudder: Wovon lässt du dich inspirieren?

Daniel: Ich laufe mit offenen Augen durch die Welt und schaue mir gerne Leute an.

fudder: Wie gehst du einkaufen?

Daniel: Ich bin da eher so semi-spontan. Wenn ich etwas sehe, dass mir gefällt, kaufe ich es nicht sofort, sondern gehe meist nach Hause und denke nochmal darüber nach. Das ist immer auch eine Geldfrage.

fudder: Wie viel Geld gibst du für Kleidung aus?

Daniel: Das ist von Monat zu Monat unterschiedlich. Manchmal kaufe ich lange Zeit gar nichts. Aber irgendwann entscheide ich mich dann dafür etwas Neues zu kaufen. Dann ist es schon etwas mehr.

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