Was ist dein Stil, Celeste?

Laura Wolfert

"Ich hasse Schuhe", sagt Celeste. Die 25-jährige Freiburgerin studiert Pädagogik der Kindheit an der Evangelischen Hochschule. Warum sie sich Punkte unter ihre Augen malt und was ihr Ring zu bedeuten hat:



Du hast ja Pünktchen unter den Augen…


Celeste:
Ich klaue einfach ganz frech bei anderen. Wenn mir etwas gefällt, dann mache ich das nach. Das mit den Punkten habe ich bei Facebook bei einer R'n'B-Hiphop- Sängerin aus Barcelona gesehen, die das so trägt. Ich fand das voll cool und wollte ausprobieren, ob ich das auch tragen kann.

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?

Ich mag es, wenn Sachen eine Bedeutung haben. Meinen Stil würde ich am ehesten als etwas "Gipsy" beschreiben. Indianer-Stil, so die Richtung. Es kommt aber auf das Wetter an, wie sehr ich ausrasten kann. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich viel mehr lustige, verrückte Gewänder tragen. Meistens ist das wettertechnisch aber gar nicht möglich.

Das heißt, wenn im Sommer die Sonne scheint...

… probiere ich auf jeden Fall mehr aus. Da friert man nicht so schnell und kann sich auch leichter anziehen. Je weniger, desto besser, finde ich. Außerdem kann man mehr mit Schmuck experimentieren.

Wo kaufst Du Deine Sachen?

Viel Second-Hand. Hier in Freiburg fällt mir nur die „Spinnwebe“ ein. Wenn ich in Berlin bin, gehe ich einmal auf große Tour, um viel abzusahnen. Ansonsten muss ich ehrlich den „H&M“ in Freiburg nennen, sonst gibt es hier nicht so viele coole Läden, die mir gefallen.

Gibt es etwas, was Du gar nicht magst?

Da ich über 1,80 Meter groß bin: hohe Schuhe. In denen könnte ich auch keine drei Meter laufen, glaube ich. Am liebsten trage ich einfach gar keine - ich hasse Schuhe und Schuhe kaufen. Diese Barfuß-Sandalen habe ich mir auch schon gekauft.

Gibt es eine Geschichte zu Deinem Schmuck?

Den Ring habe ich von meinem Vater bekommen, es ist sein Abschlussring, den er zum Schulabschluss von seiner Mutter gekriegt hat. Er stammt aus Guatemala. Irgendwie habe ich den Ring schon immer und liebe ihn wirklich sehr.

Wie lässt Du Dich inspirieren?

Die größte Inspiration war schon immer meine ältere Schwester. Ich sehe sie zwar nicht so oft, aber wir haben schon einen sehr ähnlichen Stil. Ihren Stil habe ich mir, als ich klein war, wohl einfach ein bisschen abgeschaut.

Wie bist Du denn auf Deinen Haarschnitt gekommen?

Das war eigentlich ein Unfall. Ich wollte mir eigentlich einen Pony schneiden – der ist dann aber zu kurz geworden. Anfangs dachte ich "Oh Gott, das sieht ja furchtbar aus!", aber ich habe mich daran gewöhnt. Irgendwann hat es mir dann gefallen.

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