Gastbeitrag

Was Freiburgs Partnerstadt Innsbruck für Studierende zu bieten hat

Bianca Brodbeck

Innsbruck ist eine der zwölf Partnerstädte von Freiburg – und das schon seit 1963. Die Tiroler Universitätsstadt liegt auf einer Höhe von 574 Metern und ist umringt von Bergen. Klar, dass das so manchen Vorteil hat.

Den Blick gen Norden gerichtet, blickt man auf die 2.334 Meter hohe Hafelekarspitze. Die Augen nach Süden schweifend, ragt der 2.246 Meter hohe Patscherkofel in den Himmel. Das genießen die 30.000 Studierende in Innsbruck, wenn sie im Vorlesungsraum sitzen.


Umgeben von einer Landschaft aus über 2.000 Meter hohen Bergen, deren Kuppen bis Juni mit Schnee bedeckt sind, kann man in der Tiroler Landeshauptstadt Outdoor-Aktivitäten wie Skifahren, Klettern oder Downhill-Biken ausüben. Hier erfahrt ihr, was die Stadt inmitten der Alpen für Studierende so besonders macht.

Studying and the mountains

Wo hat man die Möglichkeit, nach der Vorlesung noch schnell Skifahren zu gehen? In einer halben Stunde erreicht man eines der vielen Skigebiete wie die Axamer Lizum. Am Stubaier Gletscher ist man innerhalb einer Stunde und kann dort von Oktober bis Mai seine Leidenschaft zum Schnee ausleben.

Wenn man die Stadt von oben sehen will, kann man zu jeder Jahreszeit im Zentrum in die Nordkettenbahn einsteigen und auf die Seegrube fahren. Die Berge und die Natur bieten motivierten Studierenden die Wahl zwischen Wandern, Biken und Klettern. Es ist ein Genuss, so einfach Innsbrucks Panorama von oben aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können, je nachdem welchen Gipfel man gerade erklommen hat.

Natürlich besteht das Leben nicht nur aus Outdoor-Sport und Chillen, denn Hauptbestandteil des Alltags ist das Studieren. Doch auch aus dem prallgefüllten Vorlesungsraum blickt man auf die Alpen, was die Atmosphäre während der Lehrveranstaltungen angenehmer macht.

Ein Bier ham wir noch immer getrunken

Wer sich nicht direkt nach einer Prüfung das ein oder andere Feierabendbier in einer der Uni-Kneipen gönnt, beginnt die Abende oft in einer Studenten-WG. Man zieht weiter ins Irish Pub, wo man entweder versumpft, oder anschließend in den Bögen in einem der Clubs zu Electro, Charts oder Hip-Hop tanzt. Ein ähnliches Weggehleben gibt es in Freiburg auch. Dennoch gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die Innsbruck einzigartig machen und von anderen Studentenstädten unterscheiden.
Hier eine Auswahl:
  • Schlafzimmerfestivals: Mehrmals im Jahr werden in verschiedenen WG-Schlafzimmern Konzerte, Comedy und Theatereinlagen aufgeführt. Das Festival findet jeweils an einem Abend statt. Aber Vorsicht, das Festival macht alles andere als müde!
  • Wohnzimmerkonzerte: Auch bei diesem Festival stellt eine WG ihr Wohnzimmer für einen Abend zur Verfügung, damit eine Band spielen kann. Es gibt nur so viele Tickets, wie in einem Wohnzimmer Platz haben, denn zu kuschlig ist schließlich auch ungemütlich.
  • New Orleans Festival: Rund um das Jazz-Festival im Herzen der Stadt gibt es Rahmenveranstaltungen wie beispielsweise Themenabende, die die Jazz- und Blues-Kultur aufleben lassen.
  • Ugly Skiing Day im Axamer Lizum: Einmal im Jahr kleidet man sich in einem "ugly" Skiing Stlye, um sich in dem Skigebiet auszutoben. Klar, getobt wird nicht nur auf der Piste…
  • Bonanza: Neben dem "richtigen" dreitägigen Festival in Rossau legt ein Mal pro Woche ein Bonanza-DJ am Ufer des Inns, dem sogenannten Sonnendeck, auf. Dort hört man vor allem House und Techno, während man sich mit Hunderten Mitstudierenden entspannt.
Innsbruck ist mit seinen 30.000 Studierenden eine lebendige Stadt. Neben dem Angebot an höherer Bildung und abwechslungsreichen Events findet man einen Ausgleich zum Alltag, wenn man die frische Bergluft der Alpen genießt.

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