Warum wir bei der 72-Stunden-Aktion mitmachen

Marius Notter

Um 17:07 Uhr startet auch in Freiburg die 72-Stunden-Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. Mit dabei sind dieses Jahr zum ersten Mal sogenannte Do-it-Gruppen, die sich ihre Projekte selbst aussuchen dürfen. Wir haben drei Teilnehmer aus Freiburg gefragt, warum sie mitmachen und worauf sie sich am meisten freuen:



Judith Kohm

"Ich mach mit, weil ich mich schon seit der vergangenen 72-Stunden-Aktion, bei der ich noch nicht mitmachen durfte, darauf gefreut habe, auch mal mitzumachen.


Das Besondere ist, dass wir mit mehreren Generationen arbeiten, uns das Ganze selbst ausgesucht und ausgedacht haben.

Ich freue mich am meisten darauf, die überraschten Gesichter der Leute zu sehen, für die wir den Raum renovieren und darauf, mit unserer Leiterrunde dieses Projekt in die Tat umzusetzen."

Michael Hoepfl

"Ich mach mit, weil wir was bewegen und besser machen können.

Ich freue mich am meisten auf den ganzen Spaß, den wir haben werden. Mit Freunden etwas zu bewegen, und 72 Stunden zu arbeiten, macht mega Spaß - hat so einen Sommerlagercharakter, irgendwie.

Wir renovieren Teile unseres Mehrgenerationenhauses, also müssen wir bei unseren Überlegungen sowohl die ganz kleinen als auch die älteren Menschen mit einbeziehen. Das macht unsere Arbeit enorm spannend!"

Johanna Scholz

"Ich mach mit, weil mir die Arbeit mit den Ministranten einfach immer Spaß macht und ich gerne mit meiner Leiterrunde zusammen bin und was für die Gemeinde mache.

An unserem Projekt ist besonders, dass wir was für die ganze Gemeinde machen und vor allem auch für Ausländer, die bei uns lernen und viel Zeit in der Erwachsenen-Begegnungsstätte Freiburg-Weingarten verbringen.

Am meisten freue ich mich auf die Zeit mit unserer Leiterrunde!"

Get-it- und Do-it-Projekte

Bisher gab es nur sogenannte Get-it-Projekte, bei denen die Projektgruppen ihr Projekt erst mit dem Startschuss der Aktion erhalten haben - sie hatten also keine Ahnung, was auf sie zukommt. Dieses Jahr gibt es außer den Get-it-Projekten zum ersten Mal sogenannte Do-it-Projekte, bei denen die Aktionsgruppen ihr Projekt selbst auswählen.

Auftaktveranstaltung im Stadtgarten

Der Beginn der Aktion in Freiburg wird am Donnerstag, 13. Juni um 16:30 Uhr mit einer Veranstaltung auf der Freilichtbühne des Stadgartens gefeiert, zu der sich die beiden Schirmherren der 72-Stunden-Aktion der Erzdiözese Freiburg, Dieter Salomon und Dekan Wolfgang Graber, angekündigt haben. Das Highlight:der "Sozialaktion Style" wird live aufgeführt.

Der offizielle Trailer zur 72-Stunden-Aktion

Quelle: YouTube


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[Bild 1: Promo; Bilder 2 bis 4: Privat]