Warum ist ganz Freiburg voller Gipsköpfe?

Konstantin Görlich

An verschiedenen Punkten in Freiburg stehen mannshohe Pappkameraden. Hohlköpfe aus Pappmaché mit zwei Gesichtern und Betonfuß. Darauf der Hinweis "Platz der Alten Synagoge, 4. bis 7. Juni" und ein geheimnisvoller QR-Code. Was es damit auf sich hat:



Der Link führt zu einem Blog der Evangelischen Hochschule Freiburg. Dort geht es um eine Kunstaktion von Studierenden der Sozialen Arbeit, Gemeindediakonie und Religionspädagogik. Sie wird unter dem Titel "vor sich sehen – hinter (sich) lassen" ab dem 4. Juni auf dem Platz der Alten Synagoge installiert sein.

Zwei drei Meter hohe Gesichtshälften werden dort aufgebaut. Sie symbolisieren die zwei Gesichter des römischen Gottes Janus, von denen eines in die Vergangenheit und das andere in die Zukunft blickt. Die begehbare Installation soll Menschen dazu anregen, sich künstlerisch mit ihren bsherigen und zukünftigen Lebensentwürfen auseinanderzusetzen.

Offenbar wurden auch die Ankündigungsköpfe bereits als Mitmachinstallation verstanden: Einige sind bereits verschwunden, der Kopf auf der Blauen Brücke liegt bereits abgebrochen unter der selben.

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Fotogalerie: Marilena Bosch


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