Aktion

Warum Greenpeace-Aktivisten im Sedanquartier Parkplätze besetzt haben

bz & Sina Gesell

Nein, das sind keine Erstis, die keine Wohnung gefunden haben: Aktivsten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben mit Möbeln für eine gerechtere Verteilung von öffentlichem Raum demonstriert.

Dort, wo sonst Autos stehen, konnte man am Freitag Kaffee trinken oder auch Mini-Tischtennis spielen: Im Sedanquartier hat Greenpeace gemeinsam mit Anwohnern und Verbänden etwa sieben Parkplätze an der Moltke- und Wilhelmstraße mit Klappstühlen, Pflanzen, Gemälden oder auch einem Sofa und Lampen ausgestattet, um für eine gerechtere Verteilung des öffentlichen Raums zu demonstrieren. Auf einem der Parkplätze stand auch ein Lastenfahrrad.


Damit wollte Greenpeace zeigen, wie man Parkplätze menschengerechter gestalten kann, wie die Organisation mitteilt. "In vielen Stadtteilen haben parkende Autos heute mehr Platz als spielende Kinder", sagt Andreas Hege von Greenpeace Freiburg. Mehr Raum für Menschen und eine nachhaltige Mobilität könne nur mit deutlich weniger Autos in den Innenstädten gelingen.