Waldorfschüler klagt erfolgreich gegen schlechte Abiturnote

Wulf Rüskamp

Darf der dritte Korrektor einer Abitur-Arbeit die vorangegangenen Bewertungen überstimmen und einem Schüler den Abi-Schnitt versauen? Nein – das hat jetzt das Verwaltungsgericht Freiburg entschieden.



Mehr als 11.000 junge Frauen und Männer konzentrieren sich derzeit in Südbaden auf ihr Abitur. Und sie werden alle hoffen, dass es ihnen nicht so ergeht wie einem Abiturienten aus dem Jahr 2012. Für seine schriftliche Arbeit im Deutschabitur an einer Waldorfschule in der Region Freiburg hatten ihm seine ersten beiden Korrektorinnen neun beziehungsweise acht Punkte gegeben. Das hätte seine Durchschnittsnote um 0,1 Punkte auf 1,6 verbessert. Doch der dritte Korrektor sah das alles anders – und bewertete den Aufsatz mit lediglich vier Punkten. Solche Änderungen, sagt das Regierungspräsidium, kommen äußerst selten vor.


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[Foto: dpa-tmn]