Bundestagswahl 2017

Wahl-Krimi in Freiburg: Holt Andreae das Direktmandat?

Gina Kutkat

Die Auszählung des Freiburger Wahlkreises Wahlkreis 281 entpuppt sich als Krimi. Wer holt das Direktmandat? 100 Minuten nach Schließung der Wahllokale liegt Kerstin Andreae (Grüne) vorne.

Zwischen den Freiburger Direktkandidaten Kerstin Andreae (Die Grünen), Matern von Marschall (CDU) und Julien Bender (SPD) läuft aktuell ein Dreikampf um das Direktmandat im Wahlbezirk Freiburg. Nach 85 von 222 ausgezählten Wahlbezirken liegt Kerstin Andreae vorne (Stand: 19:43 Uhr): Aktuell kommt die Grünen-Kandidatin auf 27,4 Prozentpunkte, dicht gefolgt von Julien Bender (24,6) und Matern von Marschall (23,6).


BZ-Prognose: Alles hängt am Ende an den Umlandgemeinden. Kerstin Andreae könnte in der Stadt Freiburg gewinnen, Julien Bender hat weiter Chancen. Und Matern von Marschall kann nur in den Bundestag einziehen, wenn das Umland das Freiburger Ergebnis umbiegt. Ob das klappt?

Wahlstatistiker Kern: "Ich wage keine Prognose"

Andreas Kern, der städtische Wahlexperte, wagt keine Prognose, wer den Wahlkreis gewinnen wird. Es bleibe spannend bis zum Schluss, so seine Prognose. "Am Ende könnte sogar Julien Bender der lachende Dritte sein", so Kern nach einer Analyse der bislang ausgezählten Bezirke.

Mit dem vorläufigen Endergebnis ist gegen 21 Uhr zu rechnen. Auf unserer Website Badische Zeitung Online berichten wir in einem Liveticker vom Ausgang der Wahl in Freiburg.

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