Vortrag von Aktion Bleiberecht zur Situation der "Röszke 11"

fudder-Redaktion

Zu einer Veranstaltung über die Situation von Flüchtlingen in Ungarn lädt die Aktion Bleiberecht am Montag ins Wintererfoyer im Theaters Freiburg ein.

Dann beginnen die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Aktion Bleiberecht will über die aktuelle Situation der im Jahr 2015 an der ungarischen Grenze festgenommenen Flüchtlinge und über den Stand der Verfahren informiert.


Die Veranstalter schreiben:
"Am 16. September 2015 wurden 11 Geflüchtete am ungarischen Grenzübergang Röszke festgenommen und inhaftiert. Zehn von ihnen werden wegen "illegalen Grenzübertritts" und der "Teilnahme an Massenunruhen" zu Haftstrafen verurteilt. Der Syrer Ahmed H. erhält als Rädelsführer zehn Jahre, in Ungarn heißt das "Terrorismus". Die Prozesse gegen die Röszke 11 bilden nur einen Baustein im herrschenden System der Flüchtlingsabwehr in Ungarn und der Europäischen Union. Bis auf Ahmed und eine weitere Person konnten alle Ungarn inzwischen entfliehen. An den "Röszke 11" statuiert Ungarn in Anwendung eines neuen Gesetzes ein Exempel: Damals war ein Gesetz in Kraft getreten, das "illegale Einwanderung" plötzlich als Straftat kriminalisiert."
  • Was: Vortrag – "Wie Ungarn Geflüchtete zu Terroristen macht! – Sofortige Freilassung von Ahmed H."
  • Wann: Montag, 13.- März 2017, 18.30 Uhr
  • Wo: Wintererfoyer, Theater Freiburg
  • Eintritt: frei