Beim letzten Heimspiel

Vorfall im Schwarzwaldstadion hätte böse enden können

Joshua Kocher

Am Samstag stürzte nach dem letzten SC-Heimspiel ein schwerer Lastenkorb auf die Haupttribüne und verfehlte zwei Zuschauer nur knapp. Die können von Glück sprechen, dass sie nicht verletzt wurden.

Das Schwarzwaldstadion war noch zu einem Viertel gefüllt mit Zuschauern, als am vergangenen Samstag ein schwerer Lastenkorb mit TV-Ausrüstung vom Stadiondach auf die Sitze der Haupttribüne stürzte und zwei Besucher nur knapp verfehlte. Eine Stunde zuvor war das letzte SC-Heimspiel gegen den FC Augsburg abgepfiffen worden – der Sportclub sicherte sich mit einem 2:0 den Klassenerhalt.


Für die beiden Zuschauer hätte der Stadionbesuch jedoch schlimm enden können. Polizeisprecher Dirk Klose sagt am Montag: "Man mag sich gar nicht vorstellen, was hätte passieren können."

Wer den Zwischenfall verantworten muss, ist unklar

Wie SC-Pressesprecher Sascha Glunk am Montag mitteilt, wird die Kameraausrüstung seit Jahren nach jedem Spieltag mit einem Lastenkorb per Seilzug von dem roten Kamerapodest über der Haupttribüne abgelassen. So auch an diesem, letzten Spieltag der Saison 2017/18.

Unklar ist jedoch, wem der Lastenkorb gehört und wer für das Abstürzen verantwortlich ist. Dazu wollte Glunk keine Angaben machen, bis der Vorfall intern aufgeklärt ist. Auch über die Höhe des Schadens gibt es laut Polizei bisher keine Informationen. Sie teilt am Montag mit, dass derzeit ermittelt werde, ob ein strafwürdiges Verhalten vorliege.