Vom O2-Shop zur Lounge: Das Bermuda Freiburg öffnet am Wochenende seine Türen

Elena Stenzel

Das Bermuda Freiburg öffnet demnächst in den Räumen des ehemaligen O2-Shops in der Universitätsstraße. Die Besitzer bleiben die gleichen. Sie sind alte Bekannte der Freiburger Gastro-Szene.

Im Bermuda Dreieck eröffnet am Freitag in den Räume des ehemaligen O2-Shop in der Universitätsstraße eine neue Cafébar: das Bermuda Freiburg. Betrieben wird es von den Brüdern Said Nasir und Sayed Wahid Karimi. Ihnen hat bereits der vorherige O2-Shop, zwischen Café Journal und Cult, gehört.


Kaffee und Mittagstisch, abends Cocktails und Drinks

15 Jahre lang haben sie das Geschäft geführt, im vergangenen Jahr haben sie beschlossen, die Räume in ein Café mit Bar und Lounge umzubauen. "Wir möchten die Atmosphäre einer Mischkultur kreieren. Es wird einen Mittagstisch geben, so ähnlich wie in unseren anderen Restaurant Safaran. Aber am Abend eben auch Cocktails und Drinks in unserer Lounge."

Gastronomie ist kein neues Unterfangen für die Brüder: Seit 2011 betreiben sie bereits das afghanisch-indische Restaurant Safaran in den Unterlinden. Eine Art zweiter Standort des Safaran wird das neue Restaurant aber nicht: "Das sind zwei völlig verschiedene Konzepte. Klar, die Küche ist sehr ähnlich. Aber hier kommt noch das Abendgeschäft hinzu."

"Wir machen Fusion Kitchen!" Sayed Karimi
Suppen, Salate und kleine Gerichte gibt es beim Mittagstisch. Fast alles findet man in einer vegetarischen oder veganen Variante, aber natürlich gibt es diese auch mit Fleisch. Denn den Betreibern ist wichtig zu betonen: "Wir sind kein rein veganes oder vegetarisches Restaurant. Wir sind noch nicht mal einer genauen Küche zuzuordnen. Sicher, hier gibt es indische und afghanische Gerichte, aber eben auch mal Spätzle oder etwas anderes Badisches", meint Sayed Karimi lachend, "Wir machen Fusion Kitchen!". Jeden Tag wird es ein Tagesgericht geben. Preislich liegen die Speisen zwischen 4,50 Euro und 9,80 Euro.

Und ein besonderes Angebot gibt es für Studenten: Wer seinen Studentenausweis vorzeigt, bekommt Rabatt aufs Essen.

Namensgleichheit zum Ex-Bermuda-Café ist abgesprochen

Die Namensgleichheit mit dem anderen, ehemaligen, Bermuda Café (jetzt Barista Davide) ist übrigens Absicht und mit den Besitzern abgesprochen: "Wir sind gut mit den Besitzern befreundet. Die haben den Namen abgesegnet, sonst hätten wir das nicht so genannt". Kumpel Pascal Geiger vom ehemaligen Bermuda Café wird hier ab und zu hinter der Theke stehen. Das neu zusammengestellte Team umfasst derzeit 10 Mitarbeiter, "Wir wollen uns aber weiterhin vergrößern".

Ansprechend möchten sie mit ihrem Konzept übrigens jeden, das betonen sie immer wieder: Jeder, der vorbeikommt und besonders die Studenten der nahegelegenen Uni. Damit sich auch alle wohlfühlen, wurde viel Wert auf den Umbau gelegt. Zweieinhalb Monate hat der Umbau gedauert, jetzt erinnert kaum noch etwas an den ehemaligen O2-Shop. Vorne im Raum werden Tische für Mittagsgäste hergerichtet, im hinteren Bereich befinden sich eine bunt beleuchtete Bar, der Loungebereich wird von einer blauen Lichtinstallation begrenzt.

Samstag soll der reguläre Betrieb losgehen

Momentan sind alle noch schwer beschäftigt, denn am Freitag steigt eine interne Eröffnungsparty. Tags darauf soll der Betrieb regulär losgehen. Eine kleine Überraschung haben sie auch versprochen. Irgendwas soll es mit Drinks zu tun haben und viel Beleuchtung wird im Spiel sein, aber mehr haben sie sich beim besten Willen nicht aus der Nase ziehen lassen.
Was: Bermuda Freiburg Café/Bar/Lounge

Wo: Universitätsstr. 7

Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 9-1 Uhr, Freitag und Samstag 9-3 Uhr

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