Weit

Volles Kino bei fudders dritter Freiburger Filmnacht im Cinemaxx

Gina Kutkat

fudders "Club der Freunde" präsentierte am Donnerstag die dritte Freiburger Filmnacht im Cinemaxx. Gezeigt wurde der erfolgreiche Freiburger Dokumentarfilm "Weit." der Weltreisenden Gwen Weisser und Patrick Allgaier, die nach dem Film viele Fragen aus dem Publikum beantworteten und auch ein politisches Statement loswurden.

Der Kinosaal 5 im Freiburger Cinemaxx war ausverkauft: Das Interesse am Weltreisendenpaar Gwen Weisser und Patrick Allgaier und ihrem Film "Weit." ist immer noch riesig (Fotos). Etwa 150 Leute konnten durch fudders "Club der Freunde" die Doku sehen und im Anschluss Fragen an die beiden Reisenden stellen. Schon eine halbe Stunde vor Beginn des Films bildete sich eine Schlange am Eingang.


Der Film hat bei vielen Menschen einen Nerv getroffen: "Weit." schaffte es in der vergangenen Woche auf Platz 1 der deutschen Kinocharts in der Kategorie "Doku". In Freiburg haben bereits mehr als 200.000 Menschen den Film gesehen. Aber noch nicht alle: Eine kurze Umfrage im Kinosaal von Online-Redakteur Florian Kech zeigt: Mehr als zwei Drittel der Anwesenden kannten die Freiburger Reisedoku noch nicht.



Zeit und Vertrauen

Nach der Filmvorführung standen Gwen Weisser und Patrick Allgaier in einem Interview Rede und Antwort. Auch das Publikum konnte Fragen stellen. Zum Beispiel: Warum kam Sohn Bruno in Mexiko zur Welt?"Mexiko hat für uns einfach am besten gepasst", sagt Gwen Weisser. Was ist der beste Tipp fürs Trampen? "Man braucht auf jeden Fall viel Zeit", so Gwen. Was habt ihr vorher gemacht, konntet ihr Eure Jobs einfach kündigen? "Ich war selbstständiger Kameramann und musste nur bei mir selbst kündigen", sagt Patrick. Gwen hatte es noch einfacher: Sie hatte gerade erst ihr Abi absolviert.

Momentan arbeiten die beiden an einem Vortrag für das Mundologia-Festival im Frühjahr 2018 und sichten dafür nochmal das Filmmaterial ihrer drei Jahre langen Reise. Beim Publikum verabschieden sich Gwen Weisser und Patrick Allgaier mit einem politischen Appell: Jede und jeder sollte am Sonntag wählen gehen und das Vertrauen, nicht die Angst entscheiden lassen.

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