Viele Velo-Rotsünder beim Friedrich-Ebert-Platz

Markus Hofmann

Bei mehreren Kontrollen hat die Polizei diese Woche beim Friedrich-Ebert-Platz zahlreiche Radfahrer erwischt, die bei rot über die Ampel fuhren. Und dies, obwohl an gleicher Stelle vor zwei Monaten ein Radfahrer ums Leben kam, weil er die rote Ampel nicht beachtet hatte.Noch jedem ist der schreckliche Radlerunfall vom 18. Mai 2006 beim Friedrich-Ebert-Platz in Erinnerung, bei dem am frühen Morgen ein Fahrradfahrer nach dem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn zu Tode gekommen war. Ursache für den Unfall war das Nichtbeachten des Rotlichts durch den Radler, wie mehrere Zeugen bestätigt hatten. Die Freiburger Verkehrspolizei führt dort immer wieder Kontrollen durch, so auch diese Woche. Und diese zeigen, dass sich nach wie vor wohl die wenigsten Radler um das Rotlicht der Lichtzeichenanlagen am Friedrich-Ebert-Platz kümmern. So wurden am Mittwochmorgen innerhalb von 90 Minuten 31 Rotlichtradler festgestellt und beanstandet. Am Morgen zuvor war das Ergebnis ähnlich und auch ein dritter Kontrolltag brachte kein besseres Resultat. Die jüngste Kontrolle vom heutigen Freitag an der gleichen Stelle brachte trotz diesmal "offener" Kontrollmaßnahmen kein wesentlich besseres Ergebnis. Polizeibeamte in Uniform und gegenüber abgestellt, ein schon von Weitem sichtbarer grün-silberfarbener Streifenwagen, bewirkten nicht besonneneres Verhalten. Wiederum mussten etliche Radfahrer wegen Missachten des Rotlichtes beanstandet werden.