Videoslam: Das sagen die Gewinner

Ines Ploskal

100 Menschen sind am Montagabend in die Mensabar gekommen, um sich den Videoslam anzusehen. Sechs sehr unterschiedliche Filme wurden gezeigt. Das Publikum wählte "Bis aufs letzte Pint" zum Tagessieger. Hier einige Statements der beteiligten Videoslammer.



Berthold, Matthias und Alex, Studenten aus Freiburg, sind Debütanten beim Freiburger VideoSlam und die Regisseure des Kurzfilms Bis aufs letzte Pint.


Sie sagen: „Unser Film ist ein Agententhriller, in dem es um ein Duell zweier Männer geht. Eigentlich ist es ein Spaßfilm, der im Urlaub in Irland und Schottland gedreht wurde. Der Film entstand, da unser Flug Verspätung hatte und wir am Flughafen in Basel festsaßen. Da haben wir dann einfach angefangen zu drehen. Wir brauchten eine Woche für den Film. Das Besondere war, dass wir ihn nicht mit einer normalen Kamera, sondern einer Digicam gedreht haben.“



Janis, 20, Student (Grundschullehramt) aus Freiburg, ist ebenfalls zum ersten Mal beim VideoSlam am Start - mit dem Film: Jetzt und hier.

Von den Dreharbeiten berichtet er: „Jetzt und hier“ ist ein Musikvideo zu dem gleichnamigen A cappella-Song der Band High Five, bei der ich selbst mitsinge. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit einer kleinen, neuen Produktionsfirma, da wir gerne mal ein Musikvideo machen wollten. Wir haben mit der Band drei Tage lang an einem Wochenende Ende November am Bodensee gedreht. Das Schlimmste für uns war, dass es die ganze Zeit über furchtbar kalt war.“



Simon, Florian, Andy und Paula (die beiden Letztgenannten sind nicht auf dem Foto), studieren Medien und Informationswesen an der FH Offenburg und sind die Regisseure des Films: I sexi.

Sie sagen: „Unser Film ist ein Musikvideo in Stop-Motion-Technik zu dem gleichnamigen Elektropop-Song des Hamburger DJs Plemo. Da wir es für ein gutes Wortspiel hielten, haben wir in dem Video einfach Playmobil-Figuren verwendet.

Wir drehten täglich etwa zwei Stunden in Ohlsbach, in der Nähe von Offenburg. Die Dreharbeiten dauerten eine Woche lang, wobei man die Vorbereitungszeit noch dazu rechnen muss. Der Film entstand im Rahmen einer Semesterarbeit. Wir haben das Lied bekommen und uns dann einfach etwas dazu einfallen lassen.“



Außerdem gezeigt wurden: „The rise and fall of Rex Rázzmatázz“, „Fall oder Zufall“ sowie die Dokumentation „Guggemusik Eckepfätzer“.