Das ist Nicolai Flöth. Der 41-Jährige nahm am Sonntag den "Schauinslandkönig" als einziger Teilnehmer mit dem Rollstuhl in Angriff und meisterte die Strecke in 5:29:39 Stunden. Wir haben ihn bei seiner Generalprobe mit der Videokamera begleitet.

Bei Nicolai Flöth wurde vor 15 Jahren eine Multiple Sklerose diagnostiziert. Der Freiburger lebte einige Zeit in Los Angeles, nun arbeitet er in einem Familienbetrieb am Schwabentor im Büro.
Die Strecke vom Schauinslandkönig trainierte Flöth nie am Stück, er fuhr immer nur jeweils die Hälfte. Am Sonntag dann fuhr er die gesamten 11,5 Kilometer vom Bohrer zum Gipfelparkplatz, mit einer kleinen Pause dazwischen. "Es war schon eine Tortur", sagt Flöth. Den Reaktionen der Zuschauer nach zu urteilen, ist er der Schauinslandkönig der Herzen.
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Behindertensport ist mittlerweile sowieso viel ernstzunehmender als der sogenannte "normale" Sport. Die Spiele von Doping 2008 waren doch nur eine öffentlich ausgetragene Versuchsveranstaltung der Pharmaindustrie. Da sind die Behindertensportler doch die eigentlich viel normaleren Sportler.
Will die Radler vom Schauinslandrennen nicht schlecht machen, bitte nicht falsch verstehen (ist ja auch ne Amateurveranstaltung), aber die 5:29:39 von Nicolai Flöth beeindrucken viel mehr als die Bestzeiten irgendwelcher Profiradfahrer, weil Rekorde eben nicht alles sind.
@ dasdickeEnde
...wobei Flöth im Video ja betont, dass es ihm nicht um die Zeit geht, aber ich weiß, was Du meinst. Allerdings muss man leider anmerken, dass Doping mittlerweile auch unter Sportlern mit Handicap ein Thema ist, wie der Fall des deutschen Rollstuhl-Basketballers Ahmet Coskun bei den Paralympics gezeigt hat.
Mehr dazu: http://peking.ard.de/peking2008/paralympics/doping108.html
Hey Nicki!!!
Das war absolute Spitzenleistung, die du uns gezeigt hast!
Bin begeistert über deine Power und stolz,
dass du ein Mitglied von unserem "Sporthaus" bist!
Grüße
Sönke
Hey
Starke leistung
Versuch mich diese jahre auch am Berg.