Video & Umfrage: Deutsch-Abi 2015 - Wie war's?

Noah Löffler & Patrick Schuble

Am Mittwochmorgen hat für die Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg das Abitur begonnen - mit dem Deutsch-Abi. Was kam dran? Wie ist's gelaufen? Wir haben Abiturientinnen und Abiturienten am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Freiburg gefragt:





Andreas, 18

"Bei der Lyrik hatte ich vorher befürchtet, dass da richtig schwierige Gedichte kommen. Aber ich kam echt gut klar mit denen. Das erste war von Eduard Mörike und das andere war von Bertolt Brecht. Damit hatte ich sogar fast gerechnet - zumindest damit, dass etwas aus dieser Zeit drankommt. Morgen ist zwar noch Mathe, aber ich glaube nicht, dass ich heute noch produktiv lernen kann. Von daher spare ich es mir lieber gleich und entspanne."



Lena-Maria, 18

"Wir haben ja schon mal eine sechsstündige Arbeit geschrieben, deswegen wusste man, was auf einen zukommt. Anstrengend ist es natürlich immer, wenn man sich so lange konzentrieren muss. Ich habe den Werkvergleich gewählt. Eine Textstelle von Homo Faber, die man in Bezug zum Scheitern setzen und mit dem Ich-Erzähler in Agnes und in Dantons Tod vergleichen sollte. In Deutsch ist es immer schwierig einzuschätzen wie gut man war - aber mir ist zu allem etwas eingefallen."



Antoine, 18

"Ich habe nur 20 Minuten gelernt. Ich wusste auch gar nicht, was ich noch groß hätte lernen sollen: Ich habe zur Vorbereitung einfach ein Essay geschrieben und dann noch einen durchgelesen. Trotzdem habe ich ein gutes Gefühl. Die Macht des Sports war eigentlich gar nicht so mein Thema, aber es hat irgendwie doch geklappt. Für Mathe bin ich auf jeden Fall besser vorbereitet. Da habe ich die letzten drei Wochen durchgepowert."



Annika, 17

"Dass jetzt schon ein Viertel rum ist, fühlt sich gut an. Ich muss sagen, dass ich mich eigentlich gar nicht auf Deutsch vorbereitet habe. Dafür lief es nicht schlecht. Ich habe die Kurzgeschichte genommen. Das war "Auf dem Balkon" von… - das habe ich schon wieder vergessen... Aber es war gut zu interpretieren. Jetzt werde ich mich erst einmal ausruhen und später dann vielleicht noch ein bisschen was für Mathe lernen."



Alexander, 19

"Es war ganz ok. Das Thema fand ich gut: ein Essay über die Macht des Sports. Da konnte man schön über die FIFA herziehen. Das war relativ entspannt, auf das Essay konnte man sich ja auch nicht wirklich vorbereiten. Da habe ich gestern nur eine halbe Stunde gebraucht. Auf Mathe habe ich mich intensiver vorbereitet und war täglich sechs Stunden in der UB. Dafür mache ich heute nichts mehr."

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[Fotos: Patrick Schuble]