Video: So war die "Aktion Arschloch" im Freiburger Escholzpark

Kathrin Müller-Lancé & Daniel Laufer

Über 100 junge Menschen, ein Lied, eine Botschaft - das war die Aktion Arschloch im Eschholzpark. Um ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, sangen Freiburger gemeinsam den Ärzte-Song "Schrei nach Liebe”. Das Video:


(via Facebook)

“Ohoho, Arschloch!”: Trotz mancher Unsicherheiten in den Strophen des Ärzte-Songs - der Refrain sitzt bei den jungen Sängern im Eschholzpark. Im Pulk stehen sie da, grölen in die Freiburger Nachmittagssonne und tragen Shirts mit der Aufschrift “Refugees Welcome” oder “Kein Mensch ist illegal”.


Im Rahmen der “Aktion Arschloch” finden in ganz Deutschland Flashmobs statt, deren Teilnehmer gemeinsam den “Schrei nach Liebe” der Ärzte singen. Mit Zeilen wie “Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe. Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit” wollen sie ein Zeichen setzen gegen fremdenfeindliche Übergriffe und Parolen.

Die Idee, die Aktion nach Freiburg zu holen, hatten zwei Schülerinnen der Merian-Schule. Mit Hilfe des Netzwerks “Kein Mensch ist illegal” organisierten sie den Flashmob - von der Facebook-Veranstaltung bis zum Megafon. Unterstützung gab es auch vom Regionalradio baden.fm. Um Punkt 15.50 Uhr spielten der Sender den Ärzte-Song, der dann per Livestream auf den Handys im Eschholzpark landete. Schade, dass die Verstärkung durch Lautsprecherboxen nicht funktionierte. Der “Schrei nach Liebe” war aber trotzdem ganz gut zu hören!

Was die Teilnehmer dazu sagen:



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[Text: Kathrin Müller-Lancé, Foto & Video: Daniel Laufer]