Video: Audimax-Besetzer legen Forderungen vor

Alexandra Sillgitt, Oliver Huber & Bernd Landwehr

Seit zehn Tagen besetzen Freiburger Studenten das Audimax - nun legen sie dem Uni-Rektorat, Oberbürgermeister Salomon und dem Land konkrete Forderungen vor.



Die Besetzer der Freiburger Universität haben einen ersten Forderungskatalog erarbeitet, den sie nun dem Rektorat, Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon und einem Vertreter der CDU-Geschäftsstelle übergeben wollen.


Auf dem Rotteckring haben die Studenten gegen 13:30 Uhr spontan eine Menschenkette gebildet und blockieren so die Straße. Vor Ort sind nach ersten Schätzungen der Polizei etwa 1600 Studenten. Das sind deutlich mehr als angemeldet, so Harry Hochuli, Leiter des Polizeireviers Nord.

Das Stadttheater Freiburg hat sich mit den Studenten solidarisiert. An dem Gebäude hängt ein Banner mit der Botschaft "We can not not change the Uni".

Hochuli erwartet, dass die Demonstration ähnlich friedlich verlaufen wird, wie die Kundgebung in der vergangenen Woche. Vor der Kundgebung haben die Studenten die Aktion "Bildungsgrippe" gestartet. Teilnehmer laufen dabei mit Schutzanzügen und Atemmasken herum. Einige wollen so wohl das Vermummungsverbot unterlaufen. Sie wollen nicht von der Presse fotografiert werden.

Gegen 14 Uhr haben die Studenten mit einer Sitzblockade kurzzeitig den Straßenbahnverkehr in der Kaiser-Joseph-Straße zum Stehen gebracht. Dort tanzen und singen sie zur Musik aus den Lautsprechern des Demonstrationswagens.

Der Demonstrationszug soll vom Platz der Alten Synagoge starten, von dort zum Rathaus führen, anschließend zum Rektorat am Fahnenbergplatz und dann zur CDU-Geschäftsstelle an der Eisenbahnstraße.

Video: Das fordern die Freiburger Studenten