Verlosung: Gewinne ein Unterwasser-Fotoshooting mit Leopold Dzajkic

Madeleine Mayer

Er ist erst 20 aber schon sein eigener Chef. Leopold Dzajkic ist Fotograf, Videograf, Grafikunterstützer und hat eine eigene Agentur. Im Interview erzählt der Freiburger, was er am Fotografieren schätzt und wie seine Zukunft aussehen soll. Wir verlosen ein Unterwassershooting mit ihm.



Der Freiburger Leopold Dzajkic arbeitet seit Jahren als Fotograf. Angefangen hat er mit 18 in Clubs, damals noch in der Nachtschicht. Kurze Zeit später machte er sich selbstständig und gründete mit Sebastian Kabis die Agentur "Pyunity Media". Der 20-Jährige hat dieses Jahr im Juni seine Fachhochschulreife an der Angell Akademie abgeschlossen, seitdem ist er als Fotograf hauptberuflich unterwegs. Fudder.de verlost ein Unterwassershooting mit ihm.


20 Jahre und schon eine eigene Fotoagentur - kamst du mit der Kamera auf die Welt oder wie bist du zum Fotografieren gekommen?

Leopold Dzajkic:
Mein Vater ist freier Pressefotograf und Journalist. Er arbeitet für die größte ausländische Zeitung in Kroatien.  Ich also schon früh mit Kameras in Kontakt. Von meinem ersten selbst verdienten Geld hab ich mir eine Canon EOS 600D gekauft. Wirklich angefangen hat  alles, als ich mit 18 in der damaligen Nachtschicht als Clubfotograf gearbeitet habe. Dort habe ich sehr viel gelernt; dem damaligen Clubbesitzer sehr viel zu verdanken. Mit der Zeit kamen dann immer neue Aufträge dazu. Ich hab' mich entwickelt als Fotograf, den Spaß dabei gefunden und es ist immer mehr daraus geworden. Inzwischen bin ich nicht nur Fotograf und Videograf, sondern arbeitet auch in der Grafikunterstützung und Marketingberatung für Gastronomen und Clubs.

Du hast vor zwei Jahren Pyunity Media gegründet. Was steckt hinter dieser Agentur?

Pyunity Media ist ein Baby von mir, das ich zusammen mit Sebastian Karbis aufgebaut habe.
Schon früh hatte ich die Vision, ein Team zusammenzustellen, das die Clubs in Freiburg mit Fotografen versorgt. Als ich irgendwann mehr Aufträge bekommen habe und mich im Nachtleben auskannte, kam die Zeit für Pyunity Media. Die Idee wurde zum Oktober 2012 umgesetzt und mittlerweile sind wir wohl in Südbaden die größte Fotoagentur, die exklusiv Fotografen anbietet. Einschließlich mir sind wir insgesamt 13 Fotografen. Wir fotografieren in vielen Clubs und Bars. Beispielsweise in Karma, Kagan, Agar, Klangraum, Maria Bar etc.

Abgesehen von PartyPeople, was fotografierst du am liebsten und was überhaupt nicht?

Was ich schon mal ausschließen kann, sind Landschaften. Das mag ich gar nicht. Ich kann zwar zum Entspannen schon mal raus in die Berge gehen und eine Rebe oder so fotografieren - aber die Bilder landen immer sehr schnell im Papierkorb. Ich bin eher der Typ, der Menschen fotografiert. Der größte Spaß sind Hochzeiten. Für mich ist jede Hochzeit eine neue Herausforderung. Man überlegt sich was Neues und es ist eine unglaubliche Verantwortung. In Amerika lassen sich viele Brautpaare auch unter Wasser fotografieren. In Deutschland trauen sich das viele nicht, sonst würde ich das sehr gerne machen.

Da kommen wir ja auch gleich zum Thema: Unterwassershootings. Ist das dein neues Gebiet?

Vor eineinhalb Jahren habe ich über das Nachtleben Axel Früh kennengelernt. Er ist einer der beiden Inhaber des Tauchcenter Freiburgs. Damals wurde ich gefragt, ob ich nicht bei der Freizeitmesse Freiburg mit dem Tauchcenter zusammenarbeiten möchte. Dort hat das Tauchcenter einen Modellcontest unter Wasser gemacht und ich sollte fotografieren. An diesen Tag hatte ich das erste Mal überhaupt eine Unterwasserkamera in der Hand. Richtig tauchen war ich vor diesem Tag auch erst drei oder vier Mal.
Ich bin dann halt unter Wasser gegangen und habe geshootet. Die ersten zehn Minuten waren ein bisschen schwierig und eigenartig. Man muss auf viele Dinge gleichzeitig achten. Druckausgleich, Stellung halten, man muss raus finden, wie man fotografiert, dass die eigenen Flossen nicht im Bild sind und dass man nicht kippt. Auch die Haptik von der Kamera ist was ganz anders. Auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung.
Daraus hat sich entwickelt, dass ich jetzt mit dem Tauchcenter Freiburg zusammenarbeite. Dadurch hab ich jetzt auch die Möglichkeit, die Bäder zu nutzen.



Ich stell mir das Ganze ziemlich aufwendig und anspruchsvoll vor, wie ist das denn so unter Wasser?

Ich würde behaupten, dass es nicht viel anspruchsvoller als über Wasser ist. Aber ich behaupte, dass ich unter Wasser mehr Möglichkeiten habe als ein Fotograf im Studio. Ich kann ein Business-Shooting machen oder eben auch eine Meerjungfrau schwimmen lassen. Es gibt die Möglichkeit, das Model stehend zu fotografieren - aber auch schwebend, schwimmend oder es kann reingesprungen kommen. Man ist so vielfältig, man kann alles machen.

Wir verlosen ein Unterwassershooting mit dir. Auf was achtest du bei den Models, die du dir selber aussuchst?


Das Erste, was mir bei einem Modell auffällt, ist das Gesicht. Die Person muss ein bestimmtes Gesicht haben. Jeder steht ein bisschen auf was anderes. Es ist schwer zu erklären, was diese bestimmte Sache ist. Ich mag es, wenn mir das Model einen arroganten Blick auf den Bildern geben kann. Ich bin kein Typ für weiche Bilder. Auf Happy Family steh' ich gar nicht. Mit brav und Sonnenblumen kann ich nichts anfangen. Charakter ist mir ganz wichtig. Ich steh auf harte Gesichtsausdrücke, ein bisschen Arroganz und einen bestimmenden Ausdruck.  
Ich schau' schon auch auf das Schönheitsideal. Wenn ich mir eine Frau aussuche zum Fotografieren, muss sie einen guten Körper haben. Normaler Durchschnitt und etwas trainiert hat - meiner Meinung nach - am meisten Reiz auf den Bildern. Abgemagert ist heute im Modellbusiness nicht mehr das Schönheitsideal. Abgemagert ist unsexy. Natürlichkeit ist für mich wichtig und das heißt für mich ein gesunder Körper.

Für das Unterwassershooting ist eigentlich nur wichtig, dass das Modell die Luft anhalten kann. Es muss damit umgehen können, für eine etwas längere Zeit ohne Luft auszukommen. Ganz wichtig ist es natürlich, die Augen unter Wasser aufmachen zu können und nicht die Nase zuhalten zu müssen.
Die schlechteste Mischung ist natürlich, wenn das Model beim Unterwassershooting Panik unter Wasser hat. Das sollte nicht passieren. Ein Model, das diese Dinge erfüllt, wird sich unter Wasser genausogut anstellen wie im Studio oder draußen.

Wo soll es in den nächsten Jahren für dich hingehen?

Ein Wunsch von mir ist, nächsten Sommer ans Meer zu fahren, ein oder zwei Models mitzunehmen und dort ein Shooting am Meer, im Meer und natürlich unter Wasser zu machen. Oder mal für Tauchkurse in der Karibik als begleitender Fotograf gebucht zu werden.
Ich wäre froh, wenn ich jede Woche mein Shooting hätte. Das Ziel ist es, die Kunden zufrieden zu machen. Und die Möglichkeit zu bekommen jede Woche reisen zu können, gebucht zu werden und mich dadurch immer weiter zu entwickeln. Ich sehe das so, dass man sich immer nur so weit entwickelt, wie man auch Ansporn hat. Ich hab weiterhin einen großen Ansporn. Gerade habe ich die DJ Agentur Overnight gegründet und arbeite mit guten namhaften Djs, wie zum Beispiel Oliver Stylo, zusammen.
Ich will mich breit fächern, möchte mich nicht auf eine Sache beschränken. Aber mit der Fotografie bin ich ins Business reingekommen. Sie zieht sich durch alle Bereiche meiner Arbeit. Ich hab es geschafft, meine Leidenschaft und mein Hobby zum Beruf zu machen. Wo es hingeht, wird die Zeit bringen.

Verlosung

Um an der Verlosung teilzunehmen, schick' eine Mail mit dem Betreff "Unterwassershooting" und deinem Namen an gewinnen@fudder.de. Einsendeschluss ist der 1. Januar 2015 Die Gewinner werden nach dem Ende der Verlosung per eMail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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[Fotos: Leopold Dzajkic]